Bist du eher eine Chaosqueen, oder lässt du es lieber organisiert und geplant angehen? Deine Rückkehr aus der Elternzeit zurück in den Beruf?

Viele Frauen freuen sich so sehr auf ihre Elternzeit und den Nachwuchs, dass sie die Planung ihrer geplanten Rückkehr in den Beruf schleifen lassen.

Nicht wenige wollen ihre Tätigkeit euphorisiert wieder aufnehmen und glauben, dass ihr Wiedereinstieg in den bisherigen Job doch einfach sei. Du kennst schließlich deinen Arbeitgebern aus der früheren Tätigkeit. Aber Pustekuchen, weit gefehlt.

Leider wird deine Realität schnell erschüttert, denn die Berufswelt hat sich in den letzten Monaten oder auch Jahren des Ausstiegs weitergedreht. Sie ist definitiv nicht mehr die selbe.

Damit du später keinen „Spagat“ machen musst, solltest du dir bereits im Vorfeld deines Wiedereinstiegs einige Gedanken machen und einiges beachten:

 

Was willst DU eigentlich?

 

Hast du dir Gedanken darüber gemacht, ob du nach der Elternzeit wieder an deinen bisherigen Arbeitsplatz zurückkehren möchtest? Gibst du einen Teil deiner Aufgaben ab? Oder willst du bei deinem Arbeitgeber danach in ein neues Aufgabengebiet? Weder noch? Womöglich einen komplett neuen Beruf erlernen oder bei einem anderen Arbeitgeber durchstarten? Diese Fragen sind wichtig für dich, damit du weißt, was du wirklich willst.

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Klare Vereinbarungen

 

Treffe mit deinem Arbeitgeber schon einige Wochen vor deinem Ausstieg aus der Berufstätigkeit klare Absprachen. Wer deiner Kollegen kann welche Aufgaben von dir übernehmen und wie lange willst du Elternzeit in Anspruch nehmen.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit während deiner Elternzeit als Urlaubsvertretung einzuspringen. Oder in Teilzeit während Elternzeit zu arbeiten. Du musst ja nicht gleich mit den maximal möglichen 30 Stunden starten.

Signalisiere auch, dass du bei Auftragsspitzen gerne unterstützt und zur Verfügung stehst. Dann weiß dein Vorgesetzter, dass du ein Interesse am Unternehmen hast und er auf die zählen kann, wenn er dich braucht.

 

Während deiner Elternzeit

 

Wie geht es dir, wenn sich eine Freundin wochenlang nicht meldet? Du fragst dich, was du falsch gemacht haben könntest, oder? Und auch, ob sie kein Interesse mehr an eurer Freundschaft hat.

So ähnlich geht es auch deinem Vorgesetzten und deinen Kolleg*innen, wenn längere Zeit nichts von dir hören.

Halte regelmäßig Kontakt mit ihnen, auch im Hinblick darauf, dass du für eventuelle Weiterbildungsangebote während deiner Elternzeit zur Verfügung stehst, um auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben. Nicht selten werden Programmerweiterungen oder Updates vorgenommen. Wenn du mit deinem Wissen auf einem aktuellen Stand bleibst, bist du schneller einsatzfähig.

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Schau‘ dir deine beruflichen Motive an

 

Willst du zurück in deinen Beruf, weil du ihn liebst, oder weil du auf das Geld angewiesen bist? Dann ist es wohl eher ein Job.

Ich höre immer wieder von meinen Kundinnen, dass sich die Gespräche während der Elternzeit gefühlt nur noch um Kinder, Kita und Haushalt drehen. Das zieht sie selbst nach unten und frustriert zunehmend.

Es gibt aber auch Frauen, die trotz Kind*er Karriere machen möchten und sich deshalb selbst starkem Druck aussetzen, wenn sie eine Führungsposition anstreben.

Schau‘ dir also an, welche deine Motive sind.

Wenn du weißt, wieviel Platz dein Beruf in deinem Leben künftig einnehmen soll, bist du schon einen großen Schritt weiter. Vergiss dabei aber nicht, dass auch deine Familie Kraft kostet und du immer wieder auch Auszeiten für dich selbst brauchst, damit du nicht ausbrennst.

 

Du musst nicht alles alleine schaffen!

 

Manchmal hab‘ ich das Gefühl, dass Frauen immer alles alleine schaffen wollen, oder meinen, dass sie es alleine schaffen müssen. Aber hey, es gibt auch Papa‘s. Ganz egal, ob er dein Partner ist oder nicht mit dir zusammenlebt. Er hat die gleiche Verantwortung wie du für den Nachwuchs und sollte dich unterstützen und seinen Teil dazu beitragen. Nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Zur Klärung aller Rahmenbedingungen gehört auch, dass du für eventuelle Notfälle, wie unverhoffte Kinderkrankheiten gewappnet bist. Gibt es die Möglichkeit gegebenenfalls im Homeoffice zu arbeiten? Ist eine Oma in greifbarer Nähe? Gibt es eine Tagesmutter, der du vertraust? Wie sind die Kitazeiten? Gibt es überhaupt in absehbarer Zeit einen Platz?

Es gibt gefühlt 1000 Fragen, die du dir stellen solltest, um deine Zukunft und die deiner kleinen Familie zu planen.

Zum Thema planen fällt mir noch ein, setz dich mit deinem Partner einmal pro Woche zusammen und plant die darauffolgende Woche auf einem Wochenplaner. Darauf werden alle Termine sichtbar gemacht. So weiß jeder, was er zu tun hat, welche Termine anstehen und wo ihr Zeit zu zweit findet.

Die ist nämlich genauso wichtig. Vergiss das nicht. 😉

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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