7 Dinge die ich gelernt habe – Interview mit Sophie B. Krüger

 

Mein heutiger Interviewgast ist Sophie B. Krüger:

Sophie hat ein eigenes Unternehmen und ist Imageberaterin in Berlin. Außerdem ist sie Mutter von zwei ganz entzückenden Kindern, einer Tochter (*2011) und einem Sohn (*2014).

Mit ihr habe ich darüber gesprochen, wie du als Mutter im Beruf nicht als „Mutter“ abgestempelt wirst, sondern mit Stil erfolgreich in deinen Beruf zurückkehrst und dich rundum wohl fühlst.

 

Liebe Sophie, wie bist du zum Thema Imageberatung gekommen? Und warum hast du dir gerade diesen Beruf ausgesucht?

 

Ursprünglich habe ich Kostümbild an der UDK in Berlin studiert (Anmerkung: Universität der Künste Berlin ist die größte Kunsthochschule Europas).

Um noch ein besseres Verständnis für den menschlichen Körper zu entwickeln und welche Farben & Schnitte nicht nur die Rolle des Schauspielers, sondern auch in selbst unterstützen, habe ich noch eine Ausbildung zur Image-Beraterin draufgelegt.

Was ich dort an Informationen auch für und über mich mitnehmen konnte, hat mich sehr bewegt. Schnell kam mein Entschluss, dass ich noch viel mehr bewegen und mitgeben kann. Ich unterstütze andere Frauen dabei, ihre Persönlichkeit unter anderem durch ihre Kleidung auszudrücken. Und sich dadurch mit sich und ihrem Körper wohl zu fühlen.

 

Wie läuft eine Imageberatung mit dir ab?

 

In der Regel kommen die Klientinnen zu mir in mein Büro in Berlin. Im Rahmen der dreieinhalb stündigen Beratung zeige ich ihnen, welche Farben Ihnen am besten stehen. Wie sie im Hand umdrehen ein müheloses Tages Make-up auflegen, das sie frisch und kompetent wirken lässt und bei dem sie sich immer noch selbst im Spiegel erkennen.

Teil drei der Beratung widmet sich der Figur: Welche Schnitte, Muster und Materialien unterstreichen die Proportionen am besten und mit welchen “Outfit -Formeln“ (Kleidungskombinationen abgestimmt auf den Figur-Typ) können sie sich rundum wohl und sicher fühlen und von ihrer besten Seite zeigen.

 

Wow, das hört sich sehr interessant an.
Welche fünf Teile sollte ich denn unbedingt in meinem Kleiderschrank haben, wenn ich beruflich gut angezogen sein möchte?

 

Das lässt sich allgemein leider überhaupt nicht verallgemeinern, auch wenn man in Blogs und Zeitungsartikeln oder Büchern immer wieder Listen mit den so genannten „must haves“ finden kann.

Es können beispielsweise Kleidungsstücke oder Accessoires, die sich sehr vielseitig kombinieren lassen, sein. Die der Trägerin ein gutes Gefühl geben oder zu einen gewissen Wiedererkennungswert für sie beitragen.

 

Was rätst du kleineren Frauen anzuziehen und welche Kleidung sollten sie meiden?

 

Kleinere Frauen sollten zu viele Unterbrechungen in ihrem Outfit vermeiden.

Colorblocking zum Beispiel, also diverse Farbenunterbrechungen innerhalb eines Outfits, auch wenn es zeitweise durchaus angesagt ist.

Vorteilhafter ist es für Petites, sich von oben nach unten dunkler zu kleiden, weil Farben auch optisch ein Gewicht haben.

Dabei wirken die dunklen schwerer und können dich regelrecht kleiner drücken, wenn sie im Oberkörperbereich eingesetzt werden.

Es ist demnach vorteilhafter, sich durch dunklere Farben in Schuhen und Hosen nach unten hin zu erden und dann in Richtung Gesicht immer heller und farbiger zu werden.

Hilfreich ist es außerdem, auf Längsbetonungen im Outfit zu achten, zum Beispiel den Fuß in die Streckung des Körpers mit einzubeziehen.

Das geht natürlich am leichtesten durch einen dezenten Absatz, schmale, längliche Schuhform, schmale Hosen, vertikale Streifen oder Nähte, lange Ketten und V-Ausschnitte und natürlich Einteiler wie Kleider oder Jumpsuits.

 

Ich glaub‘, da muss ich mal meinen Kleiderschrank ausmisten. Hast du eine Idee, wieso es mir so schwer fällt, Klamotten auszurangieren?

 

Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Möglicherweise kannst du nicht genau einschätzen, welche Schnitte und Farben dir gut stehen und bist unsicher, welche Sachen du wirklich guten Gewissens aussortieren kannst. Ganz besonders, wenn eine gewisse finanzielle Investitionen in den Teilen steckt.

Selbst wenn du das Kleidungsstück bisher nicht oder wenig getragen hast.

Andere häufige Gründe sind auch eine emotionale Verbindung zu dem Kleidungsstück, weil du es in einer schönen Situation getragen hast oder von einem lieben Menschen geschenkt bekommen hast.

Häufig wird auch Kleidung gehortet, die mittlerweile zu klein geworden ist, aber wir möchten die Hoffnung nicht aufgeben, dort irgendwann noch mal rein zu passen.

 

Hach, jetzt hast du mich erwischt. 🙈
Ich habe auch noch ein Kleid im Schrank hängen, das mir spontan gefallen hatte, ich aber nur einmal getragen habe.

 


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Welchen Spontankauf hast du zuletzt gemacht? 

 

Ein langes Sommerkleid von COS.

Ist schon eine Weile her und zeigt, dass ich in der Regel wenig und sehr bewusst kaufen. Ich bin Spontankäufen gegenüber aber gar nicht abgeneigt. Manchmal sieht man etwas und weiß einfach genau, das ist es.

Die Chance, dass der neue Liebling auch wirklich zum Einsatz kommt und nicht nur einer Laune entspringt, steigt natürlich, je besser man sich, seinen Stil und die vorhandene Garderobe einschätzen kann.

 

Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Hat Kleidung einen Einfluss auf den eigenen Erfolg, kann man sich dadurch stärker und selbstbewusster fühlen?

 

Auf jeden Fall. Wenn du Kleidung trägst, die du liebst und in der du dich rund um wohl fühlst. Die deine körperlichen Vorzüge unterstreicht und authentisch deine Botschaft nach außen trägt, wirkst du sehr vorteilhaft und überzeugend auf andere.

Eine sehr gute Voraussetzung, um das auch zu sein, denn durch das damit gewonnene Selbstbewusstsein trittst du viel präsenter und mutiger auf. Wodurch es dir viel leichter fällt, der Welt zu zeigen, was du drauf hast.

Was gerade bei Frauen, die nach der Elternzeit wieder durchstarten wollen, von Vorteil sein kann. 😉

 

Nach dem vielen Homeoffice und Homeschooling in diesem Jahr, hat die eine oder andere Frau möglicherweise einige Pfunde mehr auf den Hüften.
Wie kann sich eine Frau mit etwas mehr „Hüftgold“ vorteilhaft anziehen?

Auch für Frauen, die mehr von sich haben, gibt es Farben, die ihnen persönlich ganz besonders gut stehen.

Außerdem können sie durch den Einsatz von vorteilhaften Schnitten und Materialien dazu beitragen, dass sie sich in ihrer Haut wohl und gut angezogen fühlen.

Natürlich kann man durch welche Tricks und Kniffe auch immer, aus einer Größe 46 keine wahrgenommene Größe 36 machen.

Doch darum geht es ja auch nicht.

Ich – und ganz bestimmt auch jede Menge andere Frauen – finde es total inspirierend und toll, wenn ich Frauen treffe, die keine Model-Maße haben und trotzdem sichtbar Freude an sich und der Auswahl ihrer Kleidung haben.

Dass sie eben nicht in dunklen, zeltartigen Kleidern unterwegs sind, sondern mit Farbe, spannenden Schnitten und mutigen Accessoires spielen.

 

Hast du ein persönliches Markenzeichen? 

 

Das wird wohl am ehesten mein Haarschnitt sein. Auch wenn ich immer mal wieder denke, es wäre an der Zeit für eine neue Frisur, habe ich bislang keine gefunden, die alle meine Wirbel so gut in Schach hält. Das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern.

 

Was war deine modische Jugendsünde?

 

Blaugrüne Haare und löchrige, verfärbte Hosen. Eigentlich ganz normal heute, aber meine Eltern waren zu der Zeit zufriedenstellend entsetzt.

 

Nachhaltigkeit in aller Munde. Was ist für dich nachhaltige Kleidung?

 

In erster Linie ist es natürlich Mode, die ökologisch und ethisch korrekt produziert, gehandelt und verkauft wird.

Zum Glück gibt es mittlerweile davon eine breite Auswahl an Kleidung auch ganz verschiedener Modestile.

Doch meiner Meinung nach ist es nicht nur die Art der Herstellung von Kleidung die Mode nachhaltig macht, sondern auch mein eigener Umgang damit.

Kaufe ich mir jede Saison einen Schrank voll mit der neuesten Kollektion, oder trage ich meine Kleidung möglichst lange und pflege sie entsprechend.

Auch den Kauf von Secondhand-Mode könnte man dazu zählen.

Mit dem Wissen darüber, was einem steht, wie man wirken möchte und welche Art von Kleidung die einzelnen Lebensbereiche (Freizeit, Beruf, Sport, Vereinsleben,…) erfordern.

Es ist durchaus möglich, mit einem sehr überschaubaren Kleiderbestand lange Zeit sehr glücklich zu sein, ohne sich beim morgendlichen Blick in den Spiegel selbst zu langweilen.

 

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Wo findest du einen Ausgleich zu deiner Arbeit? Was macht dich persönlich glücklich?

 

So richtigen Ausgleich zu meiner Arbeit brauche ich eigentlich nicht, denn ich empfinde meinen Beruf nicht als anstrengend, sondern immer wieder aufs Neue inspirierend.

Es ist einfach toll, mit jeder Kundin neu dazu zu lernen. Für mich ist jeder Tag, an dem ich nichts Neues gelernt hab, ein verlorener.

Neben meinem Durst nach neuem Wissen liebe ich meine täglichen Kurzausflüge in den Wald, kreativ sein mit meinen Kindern und eine gute Tasse Tee.

 

Und was ist für dich das Schönste nach einer Styling-Beratung?

 

Das Schönste für mich nach oder an einer Styling-Beratung ist, zu erleben, wie die kleinen Häppchen der Selbsterkenntnis das Gesicht der Kundin immer mehr erhellen.

Ich finde es genial, dass ich dazu beitragen kann, so etwas bei ihnen zu bewirken.

Dass sie sich selbst klar wahrnehmen und annehmen können.

Ihre Freude an und auf Farbe zu wecken und daran, sich Schönsein zu erlauben und sich zu zeigen, wie sie sind.

Und natürlich über das entsprechende Feedback, wenn sie mir später mailen, was sich nach der Beratung alles in ihrem Schrank und Leben getan hat. 😊

 

Sophie, ich merke grade, Styling-Beratung und Coaching von Frauen in herausfordernden beruflichen und privaten Situationen hat doch sehr viel gemeinsam. Hätte ich nicht gedacht.

 

Ganz herzlichen Dank an dich, liebe Sophie, ich freue mich, wenn wir uns in Berlin bald mal wiedersehen.

 

7 Dinge, die ich gelernt habe:
  1. Kleine Frau – kein Colorblocking, besser von oben nach unten dunkler kleiden
  2. Längsbetonung im Outfit streckt den Körper
  3. Emotionale Verbindungen zu Kleidungsstücken halten sie lange im Schrank 🙊
  4. Kleidung, die du liebst, lässt dich selbstbewusster sein 💃
  5. Mit den richtigen Schnitten, lassen sich überflüssige Pfunde kaschieren
  6. Der Haarschnitt kann ein persönliches Markenzeichen sein 👩
  7. Mit der passenden Kleidung im Schrank kann Frau lange Zeit sehr glücklich sein

 

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

Was nimmst du, liebe Leserin, aus diesem Beitrag mit für dich?

Konnten wir dich inspirieren?

Schreib mir gerne einen Kommentar.

 

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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5 Tipps für Intros: Umgang mit Konflikten mit deinem Liebsten

 

Verena ist eine frisch verheiratete introvertierte Projektleiterin in einem Start-Up-Unternehmen. Beim Mittagessen erzählte sie mir, dass es für sie einfacher sei, Konflikte mit ihrer gemischten Arbeitsgruppe anzugehen, als mit ihrem extrovertierten Ehepartner. Sie erzählte mir, dass sie Angst hatte, dass sie, wenn sie auf Zehenspitzen umeinander herumtanzen, wie ihre Eltern enden würden, die kaum mehr miteinander sprachen und keine glückliche Ehe hatten. „Irgendwelche Tipps?“, fragte sie.

 

Erfahrung lehrt – auch Lebenserfahrung

Ich bin kein Eheexperte, aber ich habe ein paar Dinge aus der Ehe mit meinem introvertierten Ehemann Hugo in über 25 gemeinsamen Jahren gelernt. Das größte Learning? Ich kann ihn nicht ändern. Er wird nie auf und ab springen, wenn er aufgeregt ist oder mir sagt, dass er mit mir unbedingt über ein Thema sprechen möchte.

Vermeide keine Konflikte – ich weiß, Intros sind sehr konfliktscheu und harmoniebedürftig. Durch gelebte Gefühle und glühende Reaktionen können wir Dampf ablassen, oder aber sie führen zu Abneigung und Wut. Wenn wir sie nicht zulassen, können sie später zu größeren Explosionen führen, die wir im Grunde unseres Herzens gar nicht wollen.

Deshalb sprich über deine Gefühle und zwar nicht nur in deinem Kopf sondern mit Worten laut aus!

Was ich aus genialen Gegensätzen gelernt habe:

Ich habe nach „genialen Gegensätzen“ gesucht, nach introvertierten und extrovertierten Paaren, die dafür sorgen, dass ihre Beziehungen funktionieren. Wie Michelle und Barack Obama ergänzen sich diese Paare und lernen auch, wie sie ihre Differenzen überwinden und gestärkt auf der anderen Seite auftauchen.

12 Erfolgsstrategien

Lerne wie die Zusammenarbeit in der heutigen, agilen Arbeitswelt für Dich zum Kinderspiel wird, gerade wenn Du eine leise Mitarbeiterin bist.

Extrovertierte und Introvertierte unterscheiden sich grundlegend.

Introvertierte belastet es, wenn sie mit zu vielen Menschen zusammen sind. Extrovertierte dagegen finden und brauchen die „große Bühne“ und das Rampenlicht und gewinnen ihre Energie dadurch zurück.

 

Extrovertierte sprechen, um zu denken;
Introvertierte denken, um zu sprechen.

 

Diese Unterschiede können manche Paare schon verrückt machen. Aber für diejenigen, die in der Lage sind, zusammenzuarbeiten, können die kombinierten Stärken unglaublich gute Ergebnisse erzielen – solche, die sie alleine niemals erreichen könnten.

Erfolgreiche Gegensätze in Beziehungen erkennen ihre Unterschiede an, indem sie sich gegenseitig herausfordern und trotzdem akzeptieren. Sie anerkennen, dass Entscheidungen auch mal mit Konflikten einhergehen und dass Konflikte normal, natürlich und notwendig sind.

Sie wissen auch, dass Meinungsverschiedenheiten den Weg zu einem Ergebnis eröffnen. Erfolgreiche Gegensätze bewirken innovative und kreative Lösungen und die Vermeidung von Konflikten führt zu Spannungen, die diesen Ergebnissen im Wege stehen.

Der Biologe Francis Crick sagte so schön: „Höflichkeit ist Gift für jede gute Zusammenarbeit.“

Introvertierte und extrovertierte Gegensätze können gemeinsam außergewöhnliche Dinge erschaffen, indem sie das Beste aus sich herausholen. Aber sie müssen bereit sein, „die Kämpfe zu führen“, damit die Welt von den Ergebnissen ihres Genies profitiert. Liebende Paare können das Gleiche tun.

Tipps für Intros

Denke an die Energieunterschiede

Akzeptiere, dass die introvertierte Energie deines Partners möglicherweise mit der Zeit verloren geht, oder dass dein extrovertierter Kollege während eines Konflikts immer aufgeregter wird. In Konflikten und Stress übertreiben wir unsere Stärken (sprechen gerne öfter und lauter als Extrovertierte oder ziehen uns als Introvertierte in unser Schneckenhaus zurück).

Widerstehe der Tendenz, deine natürlichen Merkmale zu verstärken. Manchmal ist eine Auszeit die beste Lösung, um sich neu zu justieren und wieder zusammen zu kommen und mit einem klaren Kopf zu starten. Berücksichtige auch Pausen oder Momente der Ruhe, um eine Lösung zu finden.

 

Sage ihnen, was du brauchst

Du kannst den Grundstein für eine klare Kommunikation legen, indem du deinen Partner genau wissen lässt, was du brauchst und kannst dadurch emotionale Ausbrüche vermeiden. Wenn du in Ruhe zurückgezogen arbeiten möchtest, sag es ihnen. Oder wenn du deine Gedanken ausschütten und los werden willst, sag es ihnen. Gedankenlesen funktioniert hier nicht.

 

Krisen gemeinsam managen

Wenn eine unvermeidliche Krise auftritt, steckt eure Köpfe zusammen und findet einen Weg da durch. Das bedeutet häufig, dass der Partner des Paares herangezogen wird, der für das jeweilige Problem besser geeignet ist. Das Herausfinden der logischen Lösung kann dessen Stärke sein.

 

Bring einen Dritten ins Spiel

Manchmal, wenn du in einer Sackgasse steckst, wird keine Diskussion mehr funktionieren. Die beste Maßnahme, die du dann ergreifen kannst, ist, eine neutrale Partei, einen objektiven Außenseiter, hinzuzuziehen, um die Spannungen zu überwinden und zu helfen, sich vom Problem zu lösen und einen Win-Win-Weg zu finden.

In Michelle Obamas Buch „Becoming“ spricht sie unter anderem auch darüber, wie man als junger Mensch zur Heiratstherapie geht und wie man seine Kommunikation und Verantwortung mit kleinen Kindern steuert und Karriere macht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass das für dich die richtige Lösung ist.

 

Gehen und reden

Ziehe auch in Betracht, dein Gespräch außerhalb der eigenen Wohnung zu führen. Sozusagen auf neutralem Boden. Das Aussprechen deiner Ideen beim Spazierengehen hilft Extrovertierten, Klarheit über den eigenen Standpunkt zu gewinnen. Introvertierte werden auf das entspannte Tempo reagieren. Du sparst gleichzeitig Energie, indem du dich nicht darauf konzentrieren musst, was beim Augenkontakt und beim Hören alles zusätzlich passiert. Wenn beide die Gedanken fließen lassen, indem sie aufstehen und sich bewegen, entstehen neue Ideen und gemeinsame Lösungen entstehen viel leichter.

Je höher der Einsatz in der verzwickten Situation ist, desto wichtiger ist es, dass beide als ergebnisorientiertes Team oder Paar die Kämpfe auch lösen wollen.

Das Teilen von Wissen über introvertierte-extrovertierte Unterschiede mit deinem Liebsten ist kein Allheilmittel.

Es führt möglicherweise nicht zu Auseinandersetzungen, bei denen du die Methode „der Abfalleimer ist voll“ anwendest (meine, übrigens), aber es kann dir dabei helfen, die statische Aufladung, die zwischen euch liegt, zu beseitigen.

 

Meine Oma hat mehrfach gesagt:

„Am Abend, wenn du ins Bett gehst, dann niemals mit dem Ärger, den es tagsüber zwischen dir und deinem Partner gegeben hat. Das Problem muss vorher gelöst werden.“

Und Oma’s haben ja sooo recht, oder? 😉

Schönen Valentinstag!

 

„Wenn du glücklich sein willst, sei es.“

Leo Tolstoy

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die mit mehr Mut und Energie ihre Träume & Ziele verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Ich freue mich auf dich.

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Journaling, warum es nicht nur für Intros perfekt funktioniert

 

Ich habe mal gelesen, dass „ich schreiben soll, um zu lernen, wie ich denke“. Nicht nur für uns Introvertierte ist das relativ einfach. Wir tun uns beim Schreiben eher leicht.

Klassisches Tagebuch führen oder „Journaling“, wie es heute oft genannt wird, kann eine wirkungsvolle Methode sein, um deine Gedanken zu sortieren. Es hilft dir, langsamer zu machen und einen Schritt zurück zu treten.

Es gibt dir die dringend nötigte Zeit, um Dinge zu durchdenken und deine „Kreuz- und Quer-Gedanken“ und Gefühle aufzulösen.

Ich habe vor langer Zeit versucht, ein Tagebuch zu führen, wurde aber nicht warm damit und hatte das Gefühl, dass ich es falsch verstanden habe. Also hab‘ ich es schnell wieder aufgegeben.

Heute betrachte ich Journaling anders: Es ist ein Tool für meine täglichen To-Do‘s.

 

Ich nutze es dann, wenn ich es brauche.

 

Manchmal ist das jeden Tag im Monat, ein anderes Mal nur alle paar Tage. Mal am Morgen, bevor ich richtig in den Tag starte: Auf jeden Fall IMMER bevor ich das Handy zur Hand nehme, um zu sehen, was in der Welt da draußen auf mich wartet.

Und ein anderes Mal am Abend. Dann wird es zum Dankbarkeitsbuch für das, was ich am Tag Schönes erlebt habe.

Es hängt also ganz davon ab, was mehr Aufmerksamkeit benötigt.

Ich schreibe ein Journal, um diejenigen Dinge zu durchdenken, die mich bewegen oder ablenken. Das hat den positiven Effekt, dass ich danach klarer sehe.

Langsam wird es zu einer lieben Gewohnheit und ich habe das Gefühl, endlich zu verstehen, warum es wichtig für mich ist.

 

„In any given moment, we have two options:

To step forward into growth or back into safety.“
Abraham Maslow

 

Als Introvertierte beende ich inzwischen meinen Tag viel lieber mit meinem Journal-Buch, anstatt nach der Arbeit noch zu irgendeinem gesellschaftlichen Ereignis zu gehen.

 

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3 Gründe, warum Journaling nicht nur uns Introvertierte unterstützt

 

1. Es macht dich produktiver

 

Wenn du morgens, bevor du in den Tag startest dein Journal schreibst und die Worte aus deinem Stift fließen lässt, dann priorisierst du deinen Tag automatisch.

Du schreibst, was dich die Nacht zuvor beschäftigt hat und was dich heute erwartet und wie dein Tag verlaufen wird. Julia Cameron hat in „The Artist’s Way“ geschrieben: Beginne jeden Tag mit drei „Morgenseiten“.

Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Schreib‘ einfach drauf los. Du synchronisierst damit deinen Tag und beseitigst geistige Unordnung und nervige Gedanken. Sie halten dich somit nicht mehr ab, dich auf die wichtigsten Aufgaben des Tages zu konzentrieren.

Mich fasziniert immer wieder, was in meinen Journaling-Minuten entsteht. Der Verstand hat noch nicht richtig angefangen zu arbeiten und zensiert sich dadurch nicht selbst.

 

Ich halte Ideen, Einsichten und Gefühle fest.

 

Wenn ich etwas noch mal tiefer nachdenken will, dann mache ich das schon mal mit einem Hinweisstrich „-“ oder ein Plus „+“.

Diese Hinweise erfordern später „zusätzliche“ Aufmerksamkeit. Es hilft mir, den Verstand zu beruhigen, da ich weiß, dass es sicher aufbewahrt wird und ich später nochmal darauf zurückgreifen kann.

Wenn ich dann in meine Tagesaufgaben starte, bin ich sehr viel fokussierter und dadurch auch produktiver. Nervige Ablenkungen sind beiseitegelegt, weil sie bereits im Journal festgehalten wurden.

 

2. Es hilft dir, mit anderen zu kommunizieren

 

Introvertierte stellen oft fest, dass es immer wieder einen gewaltigen Unterschied gibt, zwischen dem, was wir denken, und dem, was wir in Worten ausdrücken.

Ich weiß nicht, wie oft ich mir einen brillanten Monolog im Kopf ausgedacht habe. Und dann, wenn es Zeit ist, ihn in Worten auszudrücken, stocke ich, bis ich dann doch aufgebe.

Die gedachten Worte wollen einfach nicht so aus dem Mund kommen, wie ich mir das zuvor ausgemalt hatte.

Es ist irgendwie frustrierend.

Hier kommt das Journaling ins Spiel. Es ist der hilfreiche „Vermittler“ für uns Introvertierte. Es bringt unsere großartigen Ideen in die Welt (sollten wir sie ausdrücken wollen) und auf’s Papier.

Journaling ermöglicht dir, deine Ideen, Gedanken und Gefühle zu formulieren und dir einen großen Schritt näher zu bringen, damit sie in Sprache umgewandelt werden können.

Sobald ich etwas geschrieben habe, weiß ich, dass ich es jemandem auch sagen kann. Journaling ist die Brücke, die unseren inneren Verstand mit der Außenwelt verbindet.

 

3. Es beruhigt unser Denken

 

 Ein Merkmal, das uns Introvertierte regelrecht zu plagen scheint, ist das ständige Überdenken.

Natürlich ist Denken ein sehr wichtiger Teil unseres Menschseins. Aber es ist überhaupt nicht förderlich, Gedanken, die Stress in uns verursachen, immer wieder in unserem Kopf zirkulieren zu lassen.

Nur wenn du wirklich präsent bist, und nicht im Kopf oder Verstand herumirrst, kannst du für dich die richtigen Entscheidungen treffen.

 

Noch ein Fall von „zu viel des Guten“?

 

Durch das Aufschreiben unserer Gedanken, insbesondere derjenigen, die uns belasten, legen wir automatisch eine Pause ein.

Wenn ich einen stressigen Gedanken aufschreibe, sehe ich oft, wie belanglos das Problem tatsächlich ist. Oder es kommt mir plötzlich eine Lösung, an die ich zuvor mit keinem Gedanken gedacht hatte.

Ich schreibe oft bis ich mich besser fühle oder die Klarheit oder den Handlungsschritt habe, den ich suche.

Manchmal ist es schwer zu verstehen, was ich fühle oder warum ich so fühle. Ich kann zwar nicht die Art und Weise ändern, wie ich fühle, aber ich kann die Art und Weise ändern, wie ich denke.

Journaling ist eine fabelhafte Möglichkeit, meinen Verstand und mein Herz zu entpacken. Ich bekomme die Klarheit, den Kontext und die Distanz, die mir oft fehlt, wenn die Tage mal nicht so laufen.

Es kann auch eine schöne Möglichkeit sein, Ideen genauer zu betrachten und die eigene Wertschätzung für die gelungene Dinge zu vertiefen. Indem ich sie schriftlich dokumentiere, kann ich gute Zeiten noch einmal durchleben und sie mit liebevollen Details bewahren.

 

Es gibt kein richtig oder falsch.

 

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Du brauchst einige Fragen zur Inspiration, die du im Journal beantworten willst? Gerne.

 

Sie helfen dir zu starten und wenn du es regelmäßig machst, dann fliest es künftig von ganz alleine:

 

  • Was macht mich im Moment glücklich?

 

  • Was kostet mich Energie?

 

  • Was steht auf meiner To-do-Liste und wie kann ich sie priorisieren?

 

  • Für welche drei Dinge bin ich heute am dankbarsten?

 

  • Was kann ich wirklich gut?

 

  • Wo stehe ich mir im Moment selbst im Weg?

 

  • Wer unterstützt mich aktuell am meisten?

 

  • Wann habe ich dieser Person zuletzt dafür gedankt?

 

  • Was macht mir Angst und wie kann ihr begegnen?

 

  • Für was bin ich in der Zukunft dankbar? – Schreibe es so auf, als wäre es schon passiert.

 

  • Welches Problem beschäftigt mich gerade? – Worum geht es dabei wirklich?

 

  • Auf welche Leistung bin ich in dieser Woche sehr stolz?

 

  • Worin bin ich wirklich sehr gut?

 

  • Was muss ich loslassen?

 

  • Zu was werde ich nein sagen?

 

  • Was muss ich tun, um mehr Leichtigkeit zu finden?

 

  • Wann fühle ich mich im Flow?

 

  • Welche Dinge machen mir Freude?

 

  • Was möchte ich dazulernen?

 

  • Was ist ein kleines Ziel, das mich außerhalb meiner Komfortzone fordert und fördert?

 

  • Bis wann setze ich dieses kleine Ziel um?

 

  • Was tue ich diese Woche nur für mich?

 

  • Was habe ich in den letzten Tagen dazu gelernt?

 

  • Umgebe ich mich mit Menschen, die mir gut tun?

 

  • Wer raubt mir Energie?

 

  • Was hindert mich daran, Menschen die mir nicht gut tun, aus meinem Leben zu verbannen?

 

  • Was steckt wirklich dahinter? – Was noch?

 

  • Was würde ich tun, wenn ich heute erfahren würde, dass ich nur noch ein Jahr zu leben hätte?

 

  • Welchen kleinen ersten Schritt kann ich noch diese Woche in Richtung dieses Ziels gehen?

 

  • Was will ich wirklich in meinem Leben?

 

  • Heute ist der 31. Dezember dieses Jahres. Was habe ich erreicht? Geschafft? Losgelassen? Verändert?

 

  • Wie sieht mein idealer Tag aus? – Wo bin ich? Was mache ich? Wer ist dabei?

 

  • Was steht meinem Glück im Weg?

 

  • Welche wichtige Lektion habe ich kürzlich gelernt?

 

  • Habe ich Menschen um mich, die das Beste aus mir herausholen?

 

Persönliches Wachstum bedeutet immer Veränderung, vorübergehende mangelnde Klarheit und all diese verwirrenden, lähmenden, unangenehmen Gefühle, die da auftauchen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Hektik, das Getümmel und die Mentalität „Ich schlafe, wenn ich tot bin“ leider immer noch in den Vordergrund treten.

Also, wenn dein Inneres dir sagt, dass es Zeit ist, langsamer zu werden und sich nach innen zu besinnen, ist es wahrscheinlich am besten, endlich zuzuhören.

Die große Hilfe, wie ich mich persönlich neu ausrichte und Klarheit finde, besteht darin, durch Journaling Raum zu schaffen, in dem mein Gehirn nur denken und verarbeiten kann.

 

Oft genug kommt das Leben dazwischen und stellt uns vor neue Herausforderungen. 

 

Was zu überwältigenden Gefühlen und mangelnder Klarheit führen kann.

Mein Leitsatz ist es, das Beste aus dem zu machen, was ich unter Kontrolle habe, und alles, was darüber hinausgeht, bleibt dem Universum überlassen.

 

Indem ich Journaling betreibe, kann ich schnellere Entscheidungen treffen und mit mehr Vertrauen in mich weitermachen.

 

Warte nicht auf den perfekten Job, die perfekte Beziehung oder das perfekte Timing, sondern lebe dein Leben.

Der ständige Wunsch nach mehr, mehr, mehr ist ein sicherer Weg zum Burnout und du verlierst möglicherweise die Schönheit des Lebens aus den Augen.

 

Journaling wird somit zu einer Art Selbstcoaching.

 

Mein Tipp?  Kauf dir ein schönes handliches Buch und fange noch heute damit an, ein Journaling zu schreiben.

Hier drei Beispiele, die ich empfehlen kann (ich empfehle nur, was ich selbst kenne und nutze).

Klicke auf das Bild drauf, das dir gefällt. Und du erhälst weitere Infos:*

 

 

*Affiliatelink. Du zahlst den gleichen, günstigen Preis und ich erhalte einige Cent.

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Start deines Journaling.

 

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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Kennst du deine 10 wichtigsten Emotionen, die dir Energie geben

 

Welche Emotionen sind wichtig für uns?

Gerade wir leisen Frauen werden oft falsch eingeschätzt, weil wir je nach Situation und eigener Stimmung entweder keine oder eben sehr viele Emotionen zeigen.

Kennst du deine 10 wichtigsten Emotionen, die dir die nötige Energie geben?

 

 

Neugierde

 

Wenn du dich wirklich weiterentwickeln willst, dann höre NIE auf, wissensdurstig wie ein Kind zu sein. Du kennst sicherlich die Fragen, die im Alter von drei oder vier Jahren gerne an uns Erwachsene gestellt werden, oder?

Meine kleine Nichte ist gerade drei Jahre alt geworden. Sie hinterfragt ALLES. Ihre Sätze beginnen immer mit „Warum“ oder „Wieso“. 😊

Für uns Erwachsene kann das ganz schön anstrengend werden, weil du oftmals erst selbst darüber nachdenken musst.

Wenn Kinder Neues entdecken, machen sie große Augen und staunen. Und sie hinterfragen alles.

Wir Erwachsene denken uns immer wieder etwas Neues aus, um ihre Neugierde zu wecken. So kommt keine Langeweile auf.

Bewahre auch du dir diese Eigenschaft im Erwachsenenalter. Wenn etwas neu und spannend ist, dann willst du mehr darüber erfahren und eine Aufgabe erscheint leicht zu sein, weil du automatisch dieses Wissen erwerben möchtest.

Also wecke immer wieder deine Neugierde und entdecke Neuland. Und bewahre dir deine Neugierde auf das Leben und seine interessanten Aufgaben.

So lernst du nie aus und hast Freude am Lernen. Und glaub mir, Lernen macht richtig Spaß und du lernst NIE aus!

 

Selbstvertrauen

Unerschütterliches Selbstvertrauen vermittelt dir ein Gefühl der inneren Sicherheit. Danach streben wir alle. Auch DU.

Du erlebst es aber nur dann, auch in Situationen mit denen du bisher nicht konfrontiert warst, wenn du auch an dich selbst glaubst.

Wenn Du Selbstvertrauen hast, bist du bereit, dich auch mal auf Experimente einzulassen oder alles auf eine Karte zu setzen.

Eine Möglichkeit, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu entwickeln, besteht darin, sich im Alltag ständig darin zu üben. Wenn ich dich fragen würde, ob du dir zutraust, deine Zähne alleine zu putzen, würdest du wahrscheinlich sagen: „Ja klar!“ Und „Warum?“. Weil du es schon tausendmal gemacht hast!

Entwickle also dein Selbstvertrauen weiter, indem du dich ständig darin übst. Um dich selbst zum Handeln zu bewegen, musst du vertrauensvoll an eine Aufgabe herangehen.

Es ist echt ein Drama, dass viele Frauen aus Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte, Aufgaben meiden und sich ihre Träume nicht selbst erfüllen.

Sie haben schon im Vorfeld, nur bei dem Gedanken daran, ein unangenehmes Gefühl.

Hier kommen lediglich festgefügte Glaubenssätze zum Zug, für die du in der Regel keinerlei Referenzerlebnis hast.

Einfach nur, weil dir als Kind gesagt wurde, dass das nicht geht oder „man“ das nicht macht. Sei es von den Eltern, der Kindergärtnerin oder einem Lehrer.

Diese Blockaden im Erwachsenenalter wieder zu eliminieren kostet dich Zeit und Arbeit an deiner Persönlichkeit. Sie ist aber gut investiert und mithilfe eines Coaches, der deine „blinden Flecken“ erkennt und dich unterstützt geht es um vieles leichter und schneller.

 

 

Liebe und menschliche Wärme

Wenn du konsequent liebevoll auf deine Mitmenschen reagierst, kannst du fast alle negativen Emotionen, denen du ausgesetzt bist, zum Schmelzen bringen.

Ist jemand wütend auf dich, dann mach dir bitte Folgendes klar, um liebevoll zu bleiben:

Jede Kommunikation ist entweder eine liebevolle Reaktion oder ein Hilferuf.

Wenn jemand zu dir kommt, der sich verletzt fühlt oder wütend ist, und du begegnest ihm mit Liebe und menschlicher Wärme, wird sich seine emotionale Verfassung allmählich ändern und die Intensität seiner negativen Gefühle nachlassen.

Probiere es aus, du wirst erstaunt sein, was passiert.

 

12 Erfolgsstrategien

Lerne wie die Zusammenarbeit in der heutigen, agilen Arbeitswelt für Dich zum Kinderspiel wird, gerade wenn Du eine leise Mitarbeiterin bist.

 

Achtung und Dankbarkeit

Die stärksten Gefühle sind ausnahmslos Spielarten der Liebe. Sie sind nur unterschiedlich ausgerichtet. Für mich gehören Achtung vor den Menschen und Dankbarkeit zu den wichtigsten Empfindungen.

Sie spiegeln in Gedanken und Taten die Hochachtung und Wertschätzung aller Geschenke wider, die mir das Leben, andere Menschen und die Erfahrung gemacht haben.

Diese emotionale Verfassung bereichert mein Leben mehr als alles andere. Diese Gefühle zu pflegen bedeutet, pfleglich mit meinem eigenen Leben umzugehen, es dankbar anzunehmen.

 

 

Fröhlichkeit

Kennst du den Unterschied zwischen innerem Glücksgefühl und der nach außen gezeigten Fröhlichkeit?

Fröhlichkeit trägt dazu bei, deine Selbstachtung zu fördern, dem Leben mehr Freude abzugewinnen und die Menschen in deiner Umgebung auch heiter zu stimmen.

Fröhlichkeit besitzt die Macht, Empfindungen wie Angst, Gekränktheit, Wut, Frustration, Enttäuschung, Niedergeschlagenheit, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle aus unserem Leben auszuradieren.

Du kannst dich der Fröhlichkeit bedienen, wenn du erkennst, dass Trübsal blasen die Situation auch nicht ändert.

Fröhlich sein bedeutet nicht, dass du die Welt durch eine rosarote Brille betrachten sollst oder dich weigerst, Probleme zur Kenntnis zu nehmen. Fröhlich sein heißt, dass du sehr klug bist, weil du weißt: Mit deiner Lebensfreude, die so überschäumend ist, dass sie auf andere abfärbt, kannst du buchstäblich jede Herausforderung meistern.

Bewahren dir deine Fröhlichkeit, denn damit verringerst du die Anzahl der „schmerzhaften“ Signale, die deine Aufmerksamkeit fordern!

 

 

Faszination und Leidenschaft

Faszination und Leidenschaft geben dem Leben erst die richtige Würze.

Leidenschaft kann jede Herausforderung in eine ungeheure Chance verwandeln. Sie ist eine ungezügelte Kraft, die unser Leben beflügelt. Wenn du etwas mit Leidenschaft, also mit Begeisterung tust, dann hast du „Flügel“. Es geht dir alles ganz leicht von der Hand.

Aber wie „entfachst“ du immer wieder deine Leidenschaft?

Genauso, wie wir Liebe, menschliche Wärme, Dankbarkeit und Neugierde „entfachen“. Wir beschließen, sie zu empfinden!

Bediene dich dabei deren Physiologie: Sprich temperamentvoller, lass die Bilder vor deinem inneren Auge schneller ablaufen und beweg‘ deinen „Allerwertesten“ in die Richtung, die du einschlagen willst.

Ich könnte auch sagen: Verlass deine Komfortzone!

Vermeide es, dich in dein Schneckenhaus zurückzuziehen und wie eine Schlange einzuigeln.

Du kannst auch niemals Leidenschaft empfinden, wenn du mit gekrümmtem Rücken vor deinem Schreibtisch hockst, flach atmest und undeutlich sprichst.

Also, zeig deine Begeisterung und das was dich fasziniert.

 

 

Vitalität

Vitalität ist enorm wichtig!

Wenn du dich und deinen Körper nicht pfleglich behandelst, fällt es dir schwer, dieses Gefühl der Lebenskraft zu empfinden.

Vergewissere dich, dass die physischen Voraussetzungen gegeben sind, und denke immer daran:

ALLE Emotionen werden durch deinen Körper geleitet!

Wenn du dich emotional nicht ganz auf dem Damm fühlst, solltest du nach den grundlegenden Ursachen dafür fahnden.

Wie atmest du?

Viele Menschen halten den Atem an, wenn sie unter Stress stehen. Ganz automatisch. Und untergraben damit auch ihre Lebenskraft. Achte mal darauf.

Lerne, richtig zu atmen, denn das ist der wichtigste Weg zu gesundheitlichem Wohlbefinden.

Ein weiteres bedeutsames Element der physischen Vitalität ist ein ausreichendes Maß an nervlicher Kraft. Wie sorgst du dafür?

Tag für Tag musst du für deine Aktivitäten Energie aufwenden und sicherstellen, dass du dich ausruhst und deine „Batterien“ wieder auflädst.

Gerade für uns introvertierte Frauen ist das ein absolutes Muss.

Übrigens, wieviel Schlaf bekommst du?

Wenn du regelmäßig acht bis zehn Stunden „an der Matratze horchst“, ist das zu viel! Ja, auch wenn du jetzt vielleicht sagt’s „ich brauch aber mehr“. Für die meisten Menschen sind sechs bis acht Stunden Schlaf optimal.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrglauben ist langes Sitzen überhaupt nicht energieschonend.

Die Wahrheit ist, dass man sich dann ganz besonders müde fühlt.

Das menschliche Nervensystem braucht Bewegung, um Kraft zu tanken.

Bis zu einem gewissen Grad schärft der Energieverbrauch das eigene Energiebewußtsein.

Mit jeder Bewegung fließt Energie durch deinen Körper; diese physische Ebene der Gesundheit schafft emotionale Vitalität. Sie kann dir dabei helfen, nahezu alle negativen Erfahrungen und Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen.

Vitalität ist also ein sehr, sehr wichtiges Lebensgefühl. Du solltest darauf achten, dass du genügend davon hast, um mit allen anderen Emotionen fertig zu werden.

Vitalität ist außerdem eine unerlässliche Voraussetzung, um deine Leidenschaft – egal ob für deinen Job, deine Träume oder Hobbies – wachzuhalten.

 

Mut und Beharrlichkeit

Alle oben genannten Eigenschaften sind von unschätzbarem Wert, aber es gibt eine bzw. zwei, die du brauchst, um in dieser Welt etwas von bleibendem Wert zu schaffen.

Sie bestimmen, wie du mit Herausforderungen und Meinungsverschiedenheiten oder fertig wirst.

Beharrlichkeit ist der Unterschied zwischen dem Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein, und dem Wissen, daß es IMMER einen Ausweg gibt, wenn man nur gezielt danach sucht.

Wenn du abnehmen willst, ein unangenehmes Gespräch hinter dich bringen oder einen Traum endlich in die Tat umsetzen möchtest, dann hilft es nichts, wenn du dich dazu „zwingen“ musst.

Ganz anders ist es, wenn du dazu fest entschlossen bist und Mut zeigst.

Alle deine Aktionen beruhen auf Entschlossenheit und Mut. Dann machst du ganz automatisch, was notwendig ist, um dein Ziel zu erreichen.

Entschlossenes Handeln bedeutet, eine konsequente, engagierte, vielleicht auch mutige Entscheidung zu treffen und den Fokus darauf zu halten.

Mit Beharrlichkeit kannst du alles erreichen.

Ohne sind Frustration und Enttäuschung geradezu vorprogrammiert. Deine Bereitschaft, die notwendigen ersten Schritte zu gehen, ungeachtet deiner Angst ins Handeln zu kommen, bildet das Fundament deines Mutes.

Und Mut ist DER Nährboden, auf dem deine Entschlossenheit wächst.

Das Gefühl, etwas geschafft zu haben oder an etwas gescheitert zu sein, hängt davon ab, wie stark deine emotionale Entschlossenheit entwickelt ist.

Du solltest dich bei aller Beharrlichkeit aber vergewissern, daß du imstande bist, deine eigenen Verhaltensmuster zu unterbrechen und deine Problemlösungsmethoden zu ändern.

Warum willst du mit dem Kopf durch die Wand, wenn du einfach nur eine Spur nach links blicken musst, um eine Tür zu finden?

Hier hilft der Blick von außen durch einen Coach oder Mentor der dir neue Wege bewusst macht, die du im Augenblick selbst nicht siehst.

 

 

Flexibilität

Eine Haltung, die du dir bewahren solltest. Sie ist die Fähigkeit deine Problemlösungsmethoden zu ändern und dadurch erfolgreich zu werden.

Durch alles, was du bisher als negative Emotionen bezeichnet hast, werden dir Botschaften gesendet. Sie bedeuten, dass du in deinem Leben etwas anpassen musst!

Wenn du dich für Flexibilität entscheidest, entscheidest du dich dafür, glücklich zu sein.

Es gibt im Leben immer Situationen, die du nicht beeinflussen kannst. Deine Fähigkeit, flexibel in deinen Prinzipien zu sein, in der Bedeutung, die du den Dingen gibst, und in deinen Verhalten, entscheidet über deinen langfristigen Erfolg oder Misserfolg. Und auch über den Grad deiner persönlichen Zufriedenheit und Lebensfreude.

Ein Baum, der sich biegt, übersteht unbeschadet einen Sturm. Während ein starres Tor irgendwann aus den Angeln gehoben wird. (bei mir stürmt es gerade vor der Türe 😉)

 

 

Verbundenheit

Wir Menschen sind soziale Wesen und Verbindungen zu anderen sehr wichtig. Wer sich dem entzieht, wird immer frustrierter, vereinsamt und wird krank.

Ich tausche mich über meine Ideen und Projekte auch mit meiner Mastermind und mit meiner Business-Mentorin aus. Genauso wichtig ist auch die eigene Familie, die Halt gibt und auch mal motzt, wenn ich wieder zu lange am PC.

Und wenn mir das Leben mal wieder Stolpersteine oder Hindernisse in den Weg stellt und negative Gefühle hochkommen, dann sage ich mir inzwischen:

„Wer weiß, für was es gut ist!“

Denn es gibt für alles was passiert in unserem Leben einen Sinn. Auch wenn wir den genau in dem Moment nicht erkennen oder nicht sehen wollen.

Was war dein letzter Stolperstein, der dir in den Weg gelegt wurde?

 

Frauen, die nach der Elternzeit beruflich wieder durchstarten möchten und sensible, leise Frauen die ihren beruflichen Weg selbstbewusst gehen wollen, gehören zu meinen Kundinnen. Sie wollen Beruf und Familie leicht und entspannt „unter einen Hut bringen“. Gehe DEINEN beruflichen Weg – kinderleicht.

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Introvertiert mit Stil – Aber klar doch!

 

Im Mai 2019 hat Imageberaterin Sophie B. Krüger bei mir angefragt, ob ich für ein Interview zur Verfügung stehe.

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Wir hatten uns einige Wochen zuvor kennen gelernt und gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Kein Wunder. Schließlich sind wir beide leise, also introvertierte Frauen.

Sophie ist als Imageberaterin in Berlin tätig und unterstützt Frauen dabei ihren eigenen Kleiderstil zu finden und dadurch ihre Persönlichkeit zu unterstreichen.

Gerade wir leisen Frauen halten uns ja, was Kleidung angeht, meist sehr zurück und verstecken uns oft auch dahinter. Machen uns kleiner als wir sind und unscheinbar.

Sie wollte wissen, wie Introversion und Kleidung zusammenhängt und was meine Kundinnen dazu sagen.

Hier geht’s zum Interview.

 

 

12 Erfolgsstrategien

Lerne wie die Zusammenarbeit in der heutigen, agilen Arbeitswelt für Dich zum Kinderspiel wird, gerade wenn Du eine leise Mitarbeiterin bist.

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die sich selbst und ihre Träume wieder finden und verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.
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Fünf Erfolgsstrategien für Introvertierte: Wie du leichter mit Extrovertierten zusammenarbeitest

 

 

1. Lass Sie laut denken.

Als Introvertierte*r kann dir die natürliche Fähigkeit der Extrovertierten, sich schnell auf andere einzustellen, sehr helfen. Mit deinem introvertierten Instinkt gräbst du in Gesprächen tief und spitze und stellst durchdringendere Fragen. Es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn du extrovertierte Kollegen bittest vor Besprechungen oder Gesprächen zunächst eine Tagesordnung zu mailen, damit du dir vorher Ideen und Gedanken darüber machen kannst.

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2. Nimm dir Zeit für 1:1 Gespräche.

In der heutigen technisierten und sehr agilen Arbeitswelt geht es in Einzelgesprächen um viel mehr als nur um Smalltalk. Insbesondere für Extrovertierte geht es eher darum, dass Sie sich mit dir in Verbindung setzen und ihre Ansichten und Ideen mitteilen. Widerstehe der Versuchung, dass du dich hinter E-Mails oder Chat-Nachrichten versteckst. Das ist eine häufige Ursache für Missverständnisse und Kontaktabbrüche. Wenn du mit Extrovertierten arbeitest, rufe Sie regelmäßig an. Auch wenn das zunächst gegen deine Natur als Introvertierte ist.

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3. Spiele mit ihren Stärken.

Nutze die Fähigkeiten deiner Extrovertierten früh und häufig. Auf Messen zu arbeiten, Kunden zu unterhalten oder gemeinnützige Projekte zu leiten, sind nur einige der Möglichkeiten, mit denen deine „Extros“ auf sinnvolle Weise glänzen können. Suche Wege, wie du ihre extrovertierte Energie sinnvoll einsetzen kannst.

 

4. Zieh deinen Vorhang hoch.

Deine Extrovertierten haben es wahrscheinlich schwer „dich zu lesen“, auch wenn sie aufgrund deiner Stille oder deiner Pausen eine negative Stimmung wahrnehmen. Sie wollen und brauchen Worte. Bist du traurig oder denkst du nur? Hilf ihnen dabei dich zu verstehen, indem du deine ruhigere, introvertiertere Natur erklärst und erläuterst, wie du neue Informationen verarbeitest. Sag den Extrovertierten zum Beispiel, wenn du nicht sofort auf ihre Fragen oder Ideen antwortest, heißt das nichts anderes als „Ich nehme mir lediglich Zeit darüber nachzudenken.“

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5. Sei du selbst.

Nicht wenige Menschen sagen, dass ihr bester Chef ein Introvertierter war. Warum? In unserer extrovertierten Arbeitswelt kann der ruhige, tiefe und reflektierte Führungsstil eines Introvertierten eine enorme Bereicherung sein. Versuch also nicht, extrovertiert zu sein. Nimm stattdessen ein paar einfache neue Verhaltensweisen an und sei einfach… DU.

 



		
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