Was ist bloß mit den zufälligen, spontanen Gesprächen passiert?

 

Der zufällige, spontane Austausch ist durch dieses Handy in unseren Taschen ersetzt worden. Wir kaufen im Supermarkt ein und zahlen online und in vielen Baumärkten brauchst du nicht mal mehr mit einer Kassiererin zu sprechen, du hälst einfach nur deine Karte hin.

Wir sitzen mit gesenktem Kopf in der Bahn und beschäftigen uns eher mit unserem Bildschirm als mit der Person, die uns gegenüber sitzt. Als ich vor einigen Tagen mit der Bahn nach Berlin gefahren bin, war ich baff.

Ich hatte lediglich einen Sitzplatz im Großraumabteil bekommen, das war fast ausgebucht und KEINER sprach. Ich konnte es zunächst nicht glauben und sah mich um.

Fast alle Plätze waren belegt. Ab und zu hörte ich ein Tastaturklappern von einem Laptop, aber ansonsten starrten alle auf ihre Handydisplays oder hatten den Knopf im Ohr.

Einerseits hat sich die Welt für uns sicherlich weit geöffnet, wenn wir uns schnell mit unseren Freunden verbinden, Newsfeed scannen und Musik hören, während wir gleichzeitig auch noch einen Roman lesen!

Neues Lernen war noch nie so schnell zugänglich.

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Ich muss mich aber fragen, was wir vermissen, wenn wir spontane Gespräche mit Fremden nicht mehr nutzen. Ich glaube, es ist eine Chance, von anderen und über uns selbst zu lernen. 

Einige Wochen zuvor, als ich in der Bahn unterwegs war, schaltete ich mein Telefon aus. Eine junge Frau kam mit ihrem kleinen Sohn ins Abteil, das regulär für sechs Personen gedacht ist.

Sie erzählte mir, dass sie mit dem Kleinen das erste Mal seit der Geburt bei ihren Eltern in Berlin war. Der kleine Max war bereits fünf Monate alt. Und sie lebt mit ihrem Mann in München. Leider können die Eltern gesundheitsbedingt nicht nach Bayern kommen. Die Fahrt wäre einfach zu anstrengend für ihren Vater. Sie hatte ihre Eltern sehr vermisst.

So hab‘ ich auch erfahren, dass sie ursprünglich nach Berlin geflogen war, aber dem Kleinen war der Flug nicht bekommen, deshalb nahm sie die fast fünfstündige Zugfahrt zurück in Kauf.  

Durch die Zwischenstopps der Bahn und die immer wieder wechselnden Fahrgäste in unserem Abteil wurde es dem Kleinen überhaupt nicht langweilig. Immer wieder gab es für ihn Neues zu entdecken und neue „Spielkameraden“. Und zwischendurch schlief er auch mal kurz ein.

 

Ich habe seitdem nie mehr die Kraft der Mutterliebe unterschätzt.

 

Aus den spontanen, aufmerksamen Gesprächen habe ich viel lernen können.

Meine introvertierte Bibliothekarin Andrea erzählte mir: „Berlin ist eine schwierige Stadt für Introvertierte. Als ich nachts mal nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wollte, sondern ein Taxi rief, weil ich total müde war und nach dem Kongress nur nach Hause und weg von den Menschen wollte, traf ich ausgerechnet auf einen sehr extrovertierten Taxifahrer.

Er fing an, mit mir zu reden, was ich meist vermeide, aber ich dachte an deine Worte und wollte „engagiertes Zuhören üben“ und beschloss, es zu versuchen. Wir führten ein wunderbares Gespräch über seine Heimat Korfu und die Schönheit der Insel.“

Andrea fuhr fort, dass sie dankbar sei, dass sie sich die Zeit genommen hat, um zuzuhören um von diesem extrovertierten Fahrer zu lernen.

 

Offen zu sein und Gespräche mit Fremden zu führen, kann deine Welt erweitern.

 

Eine Geschichte habe ich noch entdeckt, die ich dir unbedingt erzählen muss.

Ein Barbesitzer in England wollte wieder spontane Unterhaltungen in seine Kneipe zurückbringen. Er war es leid, dass jeder nur über sein Handy hing. Er überlegte, wie er das machen könnte und installierte Kupferdrahtgeflecht in der Decke der Bar und Zinnfolie an den Wänden, um zu verhindern, dass Handysignale in die Kneipe gelangen. „Es hat funktioniert. Ohne Handy reden die Gäste tatsächlich wieder miteinander. Und sie lieben es.“ sagte Taylor, der Barbesitzer.

Es liegt also tatsächlich an uns, die Möglichkeiten zu nutzen, damit zufällige Gespräche wieder stattfinden. Und wir werden nie erfahren, welche Wege sich öffnen können, wenn wir nur am Display unseres Handys kleben bleiben.

 

Bist du auch ein Display-Junkie? Oder legst du dein Handy bewusst weg?

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die mit mehr Mut und Energie ihre Träume & Ziele verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Ich freue mich auf dich.

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5 Tipps für Intros: Umgang mit Konflikten mit deinem Liebsten

 

Verena ist eine frisch verheiratete introvertierte Projektleiterin in einem Start-Up-Unternehmen. Beim Mittagessen erzählte sie mir, dass es für sie einfacher sei, Konflikte mit ihrer gemischten Arbeitsgruppe anzugehen, als mit ihrem extrovertierten Ehepartner. Sie erzählte mir, dass sie Angst hatte, dass sie, wenn sie auf Zehenspitzen umeinander herumtanzen, wie ihre Eltern enden würden, die kaum mehr miteinander sprachen und keine glückliche Ehe hatten. „Irgendwelche Tipps?“, fragte sie.

 

Erfahrung lehrt – auch Lebenserfahrung

Ich bin kein Eheexperte, aber ich habe ein paar Dinge aus der Ehe mit meinem introvertierten Ehemann Hugo in über 25 gemeinsamen Jahren gelernt. Das größte Learning? Ich kann ihn nicht ändern. Er wird nie auf und ab springen, wenn er aufgeregt ist oder mir sagt, dass er mit mir unbedingt über ein Thema sprechen möchte.

Vermeide keine Konflikte – ich weiß, Intros sind sehr konfliktscheu und harmoniebedürftig. Durch gelebte Gefühle und glühende Reaktionen können wir Dampf ablassen, oder aber sie führen zu Abneigung und Wut. Wenn wir sie nicht zulassen, können sie später zu größeren Explosionen führen, die wir im Grunde unseres Herzens gar nicht wollen.

Deshalb sprich über deine Gefühle und zwar nicht nur in deinem Kopf sondern mit Worten laut aus!

Was ich aus genialen Gegensätzen gelernt habe:

Ich habe nach „genialen Gegensätzen“ gesucht, nach introvertierten und extrovertierten Paaren, die dafür sorgen, dass ihre Beziehungen funktionieren. Wie Michelle und Barack Obama ergänzen sich diese Paare und lernen auch, wie sie ihre Differenzen überwinden und gestärkt auf der anderen Seite auftauchen.

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Extrovertierte und Introvertierte unterscheiden sich grundlegend.

Introvertierte belastet es, wenn sie mit zu vielen Menschen zusammen sind. Extrovertierte dagegen finden und brauchen die „große Bühne“ und das Rampenlicht und gewinnen ihre Energie dadurch zurück.

 

Extrovertierte sprechen, um zu denken;
Introvertierte denken, um zu sprechen.

 

Diese Unterschiede können manche Paare schon verrückt machen. Aber für diejenigen, die in der Lage sind, zusammenzuarbeiten, können die kombinierten Stärken unglaublich gute Ergebnisse erzielen – solche, die sie alleine niemals erreichen könnten.

Erfolgreiche Gegensätze in Beziehungen erkennen ihre Unterschiede an, indem sie sich gegenseitig herausfordern und trotzdem akzeptieren. Sie anerkennen, dass Entscheidungen auch mal mit Konflikten einhergehen und dass Konflikte normal, natürlich und notwendig sind.

Sie wissen auch, dass Meinungsverschiedenheiten den Weg zu einem Ergebnis eröffnen. Erfolgreiche Gegensätze bewirken innovative und kreative Lösungen und die Vermeidung von Konflikten führt zu Spannungen, die diesen Ergebnissen im Wege stehen.

Der Biologe Francis Crick sagte so schön: „Höflichkeit ist Gift für jede gute Zusammenarbeit.“

Introvertierte und extrovertierte Gegensätze können gemeinsam außergewöhnliche Dinge erschaffen, indem sie das Beste aus sich herausholen. Aber sie müssen bereit sein, „die Kämpfe zu führen“, damit die Welt von den Ergebnissen ihres Genies profitiert. Liebende Paare können das Gleiche tun.

Tipps für Intros

Denke an die Energieunterschiede

Akzeptiere, dass die introvertierte Energie deines Partners möglicherweise mit der Zeit verloren geht, oder dass dein extrovertierter Kollege während eines Konflikts immer aufgeregter wird. In Konflikten und Stress übertreiben wir unsere Stärken (sprechen gerne öfter und lauter als Extrovertierte oder ziehen uns als Introvertierte in unser Schneckenhaus zurück).

Widerstehe der Tendenz, deine natürlichen Merkmale zu verstärken. Manchmal ist eine Auszeit die beste Lösung, um sich neu zu justieren und wieder zusammen zu kommen und mit einem klaren Kopf zu starten. Berücksichtige auch Pausen oder Momente der Ruhe, um eine Lösung zu finden.

 

Sage ihnen, was du brauchst

Du kannst den Grundstein für eine klare Kommunikation legen, indem du deinen Partner genau wissen lässt, was du brauchst und kannst dadurch emotionale Ausbrüche vermeiden. Wenn du in Ruhe zurückgezogen arbeiten möchtest, sag es ihnen. Oder wenn du deine Gedanken ausschütten und los werden willst, sag es ihnen. Gedankenlesen funktioniert hier nicht.

 

Krisen gemeinsam managen

Wenn eine unvermeidliche Krise auftritt, steckt eure Köpfe zusammen und findet einen Weg da durch. Das bedeutet häufig, dass der Partner des Paares herangezogen wird, der für das jeweilige Problem besser geeignet ist. Das Herausfinden der logischen Lösung kann dessen Stärke sein.

 

Bring einen Dritten ins Spiel

Manchmal, wenn du in einer Sackgasse steckst, wird keine Diskussion mehr funktionieren. Die beste Maßnahme, die du dann ergreifen kannst, ist, eine neutrale Partei, einen objektiven Außenseiter, hinzuzuziehen, um die Spannungen zu überwinden und zu helfen, sich vom Problem zu lösen und einen Win-Win-Weg zu finden.

In Michelle Obamas Buch „Becoming“ spricht sie unter anderem auch darüber, wie man als junger Mensch zur Heiratstherapie geht und wie man seine Kommunikation und Verantwortung mit kleinen Kindern steuert und Karriere macht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass das für dich die richtige Lösung ist.

 

Gehen und reden

Ziehe auch in Betracht, dein Gespräch außerhalb der eigenen Wohnung zu führen. Sozusagen auf neutralem Boden. Das Aussprechen deiner Ideen beim Spazierengehen hilft Extrovertierten, Klarheit über den eigenen Standpunkt zu gewinnen. Introvertierte werden auf das entspannte Tempo reagieren. Du sparst gleichzeitig Energie, indem du dich nicht darauf konzentrieren musst, was beim Augenkontakt und beim Hören alles zusätzlich passiert. Wenn beide die Gedanken fließen lassen, indem sie aufstehen und sich bewegen, entstehen neue Ideen und gemeinsame Lösungen entstehen viel leichter.

Je höher der Einsatz in der verzwickten Situation ist, desto wichtiger ist es, dass beide als ergebnisorientiertes Team oder Paar die Kämpfe auch lösen wollen.

Das Teilen von Wissen über introvertierte-extrovertierte Unterschiede mit deinem Liebsten ist kein Allheilmittel.

Es führt möglicherweise nicht zu Auseinandersetzungen, bei denen du die Methode „der Abfalleimer ist voll“ anwendest (meine, übrigens), aber es kann dir dabei helfen, die statische Aufladung, die zwischen euch liegt, zu beseitigen.

 

Meine Oma hat mehrfach gesagt:

„Am Abend, wenn du ins Bett gehst, dann niemals mit dem Ärger, den es tagsüber zwischen dir und deinem Partner gegeben hat. Das Problem muss vorher gelöst werden.“

Und Oma’s haben ja sooo recht, oder? 😉

Schönen Valentinstag!

 

„Wenn du glücklich sein willst, sei es.“

Leo Tolstoy

 

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Journaling, warum es für Intros perfekt funktioniert

 

Ich habe mal gelesen, dass „ich schreiben soll, um zu lernen, wie ich denke“. Gerade für uns Introvertierte ist das relativ einfach, wir tun uns beim Schreiben eher leicht.

Klassisches Tagebuch führen oder „Journaling“, wie es heute oft genannt wird, kann eine wirkungsvolle Methode sein, um deine Gedanken zu sortieren. Es hilft dir, langsamer zu machen und einen Schritt zurück zu treten.

Es gibt dir die dringend nötigte Zeit, um Dinge zu durchdenken und deine „Kreuz- und Quer-Gedanken“ und Gefühle aufzulösen.

Ich habe vor langer Zeit versucht, ein Tagebuch zu führen, wurde aber nicht warm damit und hatte das Gefühl, dass ich es falsch verstanden habe. Also hab‘ ich es schnell wieder aufgegeben.

Heute betrachte ich Journaling anders: Es ist ein Tool für meine täglichen To-Do‘s.

Ich nutze es dann, wenn ich es brauche.

Manchmal ist das jeden Tag im Monat, ein anderes Mal nur alle paar Tage. Mal am Morgen, bevor ich richtig in den Tag starte: Auf jeden Fall IMMER bevor ich das Handy zur Hand nehme, um zu sehen, was in der Welt da draußen auf mich wartet.

Und ein anderes Mal am Abend. Dann wird es zum Dankbarkeitsbuch für das, was mir am Tag wiederfahren ist.

Es hängt also ganz davon ab, was mehr Aufmerksamkeit benötigt.

Ich schreibe ein Journal, um diejenigen Dinge zu durchdenken, die mich bewegen oder ablenken. Das hat den positiven Effekt, dass ich danach klarer sehe.

Langsam wird es zu einer lieben Gewohnheit und ich habe das Gefühl, endlich zu verstehen, warum es wichtig für mich ist.

„In any given moment, we have two options:

To step forward into growth or back into safety.“
Abraham Maslow

Als Introvertierte beende ich inzwischen meinen Tag viel lieber mit meinem Tagebuch, anstatt nach der Arbeit noch zu irgendeinem gesellschaftlichen Ereignis zu gehen.

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3 Gründe, warum Journaling uns Introvertierte unterstützt

1) Es macht dich produktiver

Wenn du morgens, bevor du in den Tag startest dein Journal schreibst und die Worte aus deinem Stift fließen lässt, dann priorisierst du deinen Tag automatisch.

Du schreibst, was dich die Nacht zuvor beschäftigt hat und was dich heute erwartet und wie dein Tag verlaufen wird. Julia Cameron hat in „The Artist’s Way“ geschrieben: Beginne jeden Tag mit drei „Morgenseiten“.

Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Schreib‘ einfach drauf los. Du synchronisierst damit deinen Tag und beseitigst geistige Unordnung und nervige Gedanken. Sie halten dich somit nicht mehr ab, dich auf die wichtigsten Aufgaben des Tages zu konzentrieren.

Mich fasziniert immer wieder, was in meinen Journaling-Minuten entsteht. Der Verstand hat noch nicht richtig angefangen zu arbeiten und zensiert sich dadurch nicht selbst.

Ich halte Ideen, Einsichten und Gefühle fest.

Wenn ich etwas noch mal tiefer nachdenken will, dann mache ich das schon mal mit einem Hinweisstrich „-“ oder ein Plus „+“.

Diese Hinweise erfordern später „zusätzliche“ Aufmerksamkeit. Es hilft mir, den Verstand zu beruhigen, da ich weiß, dass es sicher aufbewahrt wird und ich später nochmal darauf zurückgreifen kann.

Wenn ich dann in meine Tagesaufgaben starte, bin ich sehr viel fokussierter und dadurch auch produktiver. Nervige Ablenkungen sind beiseitegelegt, weil sie bereits im Journal festgehalten wurden.

2) Es hilft dir, mit anderen zu kommunizieren

Introvertierte stellen oft fest, dass es immer wieder einen gewaltigen Unterschied gibt, zwischen dem, was wir denken, und dem, was wir in Worten ausdrücken.

Ich weiß nicht, wie oft ich mir einen brillanten Monolog im Kopf ausgedacht habe. Und dann, wenn es Zeit ist, ihn in Worten auszudrücken, stocke ich, bis ich dann doch aufgebe.

Die gedachten Worte wollen einfach nicht so aus dem Mund kommen, wie ich mir das zuvor ausgemalt hatte.

Es ist irgendwie frustrierend.

Hier kommt das Journaling ins Spiel. Es ist der hilfreiche „Vermittler“ für uns Introvertierte. Es bringt unsere großartigen Ideen in die Welt (sollten wir sie ausdrücken wollen) und auf’s Papier.

Journaling ermöglicht dir, deine Ideen, Gedanken und Gefühle zu formulieren und dir einen großen Schritt näher zu bringen, damit sie in Sprache umgewandelt werden können.

Sobald ich etwas geschrieben habe, weiß ich, dass ich es jemandem auch sagen kann. Journaling ist die Brücke, die unseren inneren Verstand mit der Außenwelt verbindet.

3) Es beruhigt unser Denken

 Ein Merkmal, das uns Introvertierte regelrecht zu plagen scheint, ist das ständige Überdenken.

Natürlich ist Denken ein sehr wichtiger Teil unseres Menschseins. Aber es ist überhaupt nicht förderlich, Gedanken, die Stress in uns verursachen, immer wieder in unserem Kopf zirkulieren zu lassen.

Nur wenn du wirklich präsent bist, und nicht im Kopf oder Verstand herumirrst, kannst du für dich die richtigen Entscheidungen treffen.

Noch ein Fall von „zu viel des Guten“?

Durch das Aufschreiben unserer Gedanken, insbesondere derjenigen, die uns belasten, legen wir automatisch eine Pause ein.

Wenn ich einen stressigen Gedanken aufschreibe, sehe ich oft, wie belanglos das Problem tatsächlich ist. Oder es kommt mir plötzlich eine Lösung, an die ich zuvor mit keinem Gedanken gedacht hatte.

Ich schreibe oft bis ich mich besser fühle oder die Klarheit oder den Handlungsschritt habe, den ich suche.

Manchmal ist es schwer zu verstehen, was ich fühle oder warum ich so fühle. Ich kann zwar nicht die Art und Weise ändern, wie ich fühle, aber ich kann die Art und Weise ändern, wie ich denke.

Journaling ist eine fabelhafte Möglichkeit, meinen Verstand und mein Herz zu entpacken. Ich bekomme die Klarheit, den Kontext und die Distanz, die mir oft fehlt, wenn die Tage mal nicht so laufen.

Es kann auch eine schöne Möglichkeit sein, Ideen genauer zu betrachten und die eigene Wertschätzung für die gelungene Dinge zu vertiefen. Indem ich sie schriftlich dokumentiere, kann ich gute Zeiten noch einmal durchleben und sie mit liebevollen Details bewahren.

Es gibt kein richtig oder falsch.

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Du brauchst einige Fragen zur Inspiration, die du im Journal beantworten willst? Gerne.

Sie helfen dir zu starten und wenn du es regelmäßig machst, dann fliest es künftig von ganz alleine:

  1. Was macht mich im Moment glücklich?
  2. Was kostet mich Energie?
  3. Was steht auf meiner To-do-Liste und wie kann ich sie priorisieren?
  4. Für welche drei Dinge bin ich heute am dankbarsten?
  5. Was kann ich wirklich gut?
  6. Wo stehe ich mir im Moment selbst im Weg?
  7. Wer unterstützt mich aktuell am meisten?
  8. Wann habe ich dieser Person zuletzt dafür gedankt?
  9. Was macht mir Angst und wie kann ihr begegnen?
  10. Für was bin ich in der Zukunft dankbar? – Schreibe es so auf, als wäre es schon passiert.
  11. Welches Problem beschäftigt mich gerade? – Worum geht es dabei wirklich?
  12. Auf welche Leistung bin ich in dieser Woche sehr stolz?
  13. Worin bin ich wirklich sehr gut?
  14. Was muss ich loslassen?
  15. Zu was werde ich nein sagen?
  16. Was muss ich tun, um mehr Leichtigkeit zu finden?
  17. Wann fühle ich mich im Flow?
  18. Welche Dinge machen mir Freude?
  19. Was möchte ich dazulernen?
  20. Was ist ein kleines Ziel, das mich außerhalb meiner Komfortzone fordert und fördert?
  21. Bis wann setze ich dieses kleine Ziel um?
  22. Was tue ich diese Woche nur für mich?
  23. Was habe ich in den letzten Tagen dazu gelernt?
  24. Umgebe ich mich mit Menschen, die mir gut tun?
  25. Wer raubt mir Energie?
  26. Was hindert mich daran, Menschen die mir nicht gut tun, aus meinem Leben zu verbannen?
  27. Was steckt wirklich dahinter? – Was noch?
  28. Was würde ich tun, wenn ich heute erfahren würde, dass ich nur noch ein Jahr zu leben hätte?
  29. Welchen kleinen ersten Schritt kann ich noch diese Woche in Richtung dieses Ziels gehen?
  30. Was will ich wirklich in meinem Leben?
  31. Heute ist der 31. Dezember dieses Jahres. Was habe ich erreicht? Geschafft? Losgelassen? Verändert?
  32. Wie sieht mein idealer Tag aus? – Wo bin ich? Was mache ich? Wer ist dabei?
  33. Was steht meinem Glück im Weg?
  34. Welche wichtige Lektion habe ich kürzlich gelernt?
  35. Habe ich Menschen um mich, die das Beste aus mir herausholen?

Persönliches Wachstum bedeutet immer Veränderung, vorübergehende mangelnde Klarheit und all diese verwirrenden, lähmenden, unangenehmen Gefühle, die da auftauchen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Hektik, das Getümmel und die Mentalität „Ich schlafe, wenn ich tot bin“ leider immer noch in den Vordergrund treten.

Also, wenn dein Inneres dir sagt, dass es Zeit ist, langsamer zu werden und sich nach innen zu besinnen, ist es wahrscheinlich am besten, endlich zuzuhören.

Die große Hilfe, wie ich mich persönlich neu ausrichte und Klarheit finde, besteht darin, durch Journaling Raum zu schaffen, in dem mein Gehirn nur denken und verarbeiten kann.

Oft genug kommt das Leben dazwischen und stellt uns vor neue Herausforderungen. Was zu überwältigenden Gefühlen und mangelnder Klarheit führen kann.

Mein Leitsatz ist es, das Beste aus dem zu machen, was ich unter Kontrolle habe, und alles, was darüber hinausgeht, bleibt dem Universum überlassen.

Indem ich Journaling betreibe, kann ich schnellere Entscheidungen treffen und mit mehr Vertrauen in mich weitermachen.

Warte nicht auf den perfekten Job, die perfekte Beziehung oder das perfekte Timing, sondern lebe dein Leben.

Der ständige Wunsch nach mehr, mehr, mehr ist ein sicherer Weg zum Burnout und du verlierst möglicherweise die Schönheit des Lebens aus den Augen.

Journaling wird somit zu einer Art Selbstcoaching.

Mein Tipp?  Kauf dir ein schönes handliches Buch und fange noch heute damit an, ein Journaling zu schreiben.

Hier drei Beispiele, die ich empfehlen kann (ich empfehle nur, was ich selbst kenne und nutze):

Klicke auf die Bilder einfach und du erhälst mehr Infos.
*wenn du über diese Partnerlinks kaufst, zahlst du nicht mehr und ich erhalte einige Cent.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Journaling.

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die mit mehr Mut und Energie ihre Träume & Ziele verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Ich freue mich auf dich.

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Kennst du deine 10 wichtigsten Emotionen, die dir Energie geben

 

Gerade wir leisen Frauen werden oftmals falsch eingeschätzt, weil wir je nach Situation und eigener Stimmung entweder keine oder eben sehr viele Emotionen zeigen.

Aber welche Emotionen sind für uns wichtig? Kennst du deine 10 wichtigsten Emotionen, die dir die nötige Energie geben?

 

 

Neugierde

 

Wenn du dich wirklich weiterentwickeln willst, dann höre NIE auf, wissensdurstig wie ein Kind zu sein. Du kennst sicherlich die Fragen, die im Alter von drei oder vier Jahren gerne an uns Erwachsene gestellt werden, oder?

Meine kleine Nichte ist gerade drei Jahre alt geworden. Sie hinterfragt ALLES. Ihre Sätze beginnen immer mit „Warum“ oder „Wieso“. 😊

Für uns Erwachsene kann das ganz schön anstrengend werden, weil du oftmals erst selbst darüber nachdenken musst.

Wenn Kinder Neues entdecken, machen sie große Augen und staunen. Und sie hinterfragen alles.

Wir Erwachsene denken uns immer wieder etwas Neues aus, um ihre Neugierde zu wecken. So kommt keine Langeweile auf.

Bewahre auch du dir diese Eigenschaft im Erwachsenenalter. Wenn etwas neu und spannend ist, dann willst du mehr darüber erfahren und eine Aufgabe erscheint leicht zu sein, weil du automatisch dieses Wissen erwerben möchtest.

Also wecke immer wieder deine Neugierde und entdecke Neuland. Und bewahre dir deine Neugierde auf das Leben und seine interessanten Aufgaben.

So lernst du nie aus und hast Freude am Lernen. Und glaub mir, Lernen macht richtig Spaß und du lernst NIE aus!

 

Selbstvertrauen

Unerschütterliches Selbstvertrauen vermittelt dir ein Gefühl der inneren Sicherheit. Danach streben wir alle. Auch DU.

Du erlebst es aber nur dann, auch in Situationen mit denen du bisher nicht konfrontiert warst, wenn du auch an dich selbst glaubst.

Wenn Du Selbstvertrauen hast, bist du bereit, dich auch mal auf Experimente einzulassen oder alles auf eine Karte zu setzen.

Eine Möglichkeit, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu entwickeln, besteht darin, sich im Alltag ständig darin zu üben. Wenn ich dich fragen würde, ob du dir zutraust, deine Zähne alleine zu putzen, würdest du wahrscheinlich sagen: „Ja klar!“ Und „Warum?“. Weil du es schon tausendmal gemacht hast!

Entwickle also dein Selbstvertrauen weiter, indem du dich ständig darin übst. Um dich selbst zum Handeln zu bewegen, musst du vertrauensvoll an eine Aufgabe herangehen.

Es ist echt ein Drama, dass viele Frauen aus Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte, Aufgaben meiden und sich ihre Träume nicht selbst erfüllen.

Sie haben schon im Vorfeld, nur bei dem Gedanken daran, ein unangenehmes Gefühl.

Hier kommen lediglich festgefügte Glaubenssätze zum Zug, für die du in der Regel keinerlei Referenzerlebnis hast.

Einfach nur, weil dir als Kind gesagt wurde, dass das nicht geht oder „man“ das nicht macht. Sei es von den Eltern, der Kindergärtnerin oder einem Lehrer.

Diese Blockaden im Erwachsenenalter wieder zu eliminieren kostet dich Zeit und Arbeit an deiner Persönlichkeit. Sie ist aber gut investiert und mithilfe eines Coaches, der deine „blinden Flecken“ erkennt und dich unterstützt geht es um vieles leichter und schneller.

 

 

Liebe und menschliche Wärme

Wenn du konsequent liebevoll auf deine Mitmenschen reagierst, kannst du fast alle negativen Emotionen, denen du ausgesetzt bist, zum Schmelzen bringen.

Ist jemand wütend auf dich, dann mach dir bitte Folgendes klar, um liebevoll zu bleiben:

Jede Kommunikation ist entweder eine liebevolle Reaktion oder ein Hilferuf.

Wenn jemand zu dir kommt, der sich verletzt fühlt oder wütend ist, und du begegnest ihm mit Liebe und menschlicher Wärme, wird sich seine emotionale Verfassung allmählich ändern und die Intensität seiner negativen Gefühle nachlassen.

Probiere es aus, du wirst erstaunt sein, was passiert.

 

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Achtung und Dankbarkeit

Die stärksten Gefühle sind ausnahmslos Spielarten der Liebe. Sie sind nur unterschiedlich ausgerichtet. Für mich gehören Achtung vor den Menschen und Dankbarkeit zu den wichtigsten Empfindungen.

Sie spiegeln in Gedanken und Taten die Hochachtung und Wertschätzung aller Geschenke wider, die mir das Leben, andere Menschen und die Erfahrung gemacht haben.

Diese emotionale Verfassung bereichert mein Leben mehr als alles andere. Diese Gefühle zu pflegen bedeutet, pfleglich mit meinem eigenen Leben umzugehen, es dankbar anzunehmen.

 

 

Fröhlichkeit

Kennst du den Unterschied zwischen innerem Glücksgefühl und der nach außen gezeigten Fröhlichkeit?

Fröhlichkeit trägt dazu bei, deine Selbstachtung zu fördern, dem Leben mehr Freude abzugewinnen und die Menschen in deiner Umgebung auch heiter zu stimmen.

Fröhlichkeit besitzt die Macht, Empfindungen wie Angst, Gekränktheit, Wut, Frustration, Enttäuschung, Niedergeschlagenheit, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle aus unserem Leben auszuradieren.

Du kannst dich der Fröhlichkeit bedienen, wenn du erkennst, dass Trübsal blasen die Situation auch nicht ändert.

Fröhlich sein bedeutet nicht, dass du die Welt durch eine rosarote Brille betrachten sollst oder dich weigerst, Probleme zur Kenntnis zu nehmen. Fröhlich sein heißt, dass du sehr klug bist, weil du weißt: Mit deiner Lebensfreude, die so überschäumend ist, dass sie auf andere abfärbt, kannst du buchstäblich jede Herausforderung meistern.

Bewahren dir deine Fröhlichkeit, denn damit verringerst du die Anzahl der „schmerzhaften“ Signale, die deine Aufmerksamkeit fordern!

 

 

Faszination und Leidenschaft

Faszination und Leidenschaft geben dem Leben erst die richtige Würze.

Leidenschaft kann jede Herausforderung in eine ungeheure Chance verwandeln. Sie ist eine ungezügelte Kraft, die unser Leben beflügelt. Wenn du etwas mit Leidenschaft, also mit Begeisterung tust, dann hast du „Flügel“. Es geht dir alles ganz leicht von der Hand.

Aber wie „entfachst“ du immer wieder deine Leidenschaft?

Genauso, wie wir Liebe, menschliche Wärme, Dankbarkeit und Neugierde „entfachen“. Wir beschließen, sie zu empfinden!

Bediene dich dabei deren Physiologie: Sprich temperamentvoller, lass die Bilder vor deinem inneren Auge schneller ablaufen und beweg‘ deinen „Allerwertesten“ in die Richtung, die du einschlagen willst.

Ich könnte auch sagen: Verlass deine Komfortzone!

Vermeide es, dich in dein Schneckenhaus zurückzuziehen und wie eine Schlange einzuigeln.

Du kannst auch niemals Leidenschaft empfinden, wenn du mit gekrümmtem Rücken vor deinem Schreibtisch hockst, flach atmest und undeutlich sprichst.

Also, zeig deine Begeisterung und das was dich fasziniert.

 

 

Vitalität

Vitalität ist enorm wichtig!

Wenn du dich und deinen Körper nicht pfleglich behandelst, fällt es dir schwer, dieses Gefühl der Lebenskraft zu empfinden.

Vergewissere dich, dass die physischen Voraussetzungen gegeben sind, und denke immer daran:

ALLE Emotionen werden durch deinen Körper geleitet!

Wenn du dich emotional nicht ganz auf dem Damm fühlst, solltest du nach den grundlegenden Ursachen dafür fahnden.

Wie atmest du?

Viele Menschen halten den Atem an, wenn sie unter Stress stehen. Ganz automatisch. Und untergraben damit auch ihre Lebenskraft. Achte mal darauf.

Lerne, richtig zu atmen, denn das ist der wichtigste Weg zu gesundheitlichem Wohlbefinden.

Ein weiteres bedeutsames Element der physischen Vitalität ist ein ausreichendes Maß an nervlicher Kraft. Wie sorgst du dafür?

Tag für Tag musst du für deine Aktivitäten Energie aufwenden und sicherstellen, dass du dich ausruhst und deine „Batterien“ wieder auflädst.

Gerade für uns introvertierte Frauen ist das ein absolutes Muss.

Übrigens, wieviel Schlaf bekommst du?

Wenn du regelmäßig acht bis zehn Stunden „an der Matratze horchst“, ist das zu viel! Ja, auch wenn du jetzt vielleicht sagt’s „ich brauch aber mehr“. Für die meisten Menschen sind sechs bis acht Stunden Schlaf optimal.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrglauben ist langes Sitzen überhaupt nicht energieschonend.

Die Wahrheit ist, dass man sich dann ganz besonders müde fühlt.

Das menschliche Nervensystem braucht Bewegung, um Kraft zu tanken.

Bis zu einem gewissen Grad schärft der Energieverbrauch das eigene Energiebewußtsein.

Mit jeder Bewegung fließt Energie durch deinen Körper; diese physische Ebene der Gesundheit schafft emotionale Vitalität. Sie kann dir dabei helfen, nahezu alle negativen Erfahrungen und Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen.

Vitalität ist also ein sehr, sehr wichtiges Lebensgefühl. Du solltest darauf achten, dass du genügend davon hast, um mit allen anderen Emotionen fertig zu werden.

Vitalität ist außerdem eine unerlässliche Voraussetzung, um deine Leidenschaft – egal ob für deinen Job, deine Träume oder Hobbies – wachzuhalten.

 

Mut und Beharrlichkeit

Alle oben genannten Eigenschaften sind von unschätzbarem Wert, aber es gibt eine bzw. zwei, die du brauchst, um in dieser Welt etwas von bleibendem Wert zu schaffen.

Sie bestimmen, wie du mit Herausforderungen und Meinungsverschiedenheiten oder fertig wirst.

Beharrlichkeit ist der Unterschied zwischen dem Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein, und dem Wissen, daß es IMMER einen Ausweg gibt, wenn man nur gezielt danach sucht.

Wenn du abnehmen willst, ein unangenehmes Gespräch hinter dich bringen oder einen Traum endlich in die Tat umsetzen möchtest, dann hilft es nichts, wenn du dich dazu „zwingen“ musst.

Ganz anders ist es, wenn du dazu fest entschlossen bist und Mut zeigst.

Alle deine Aktionen beruhen auf Entschlossenheit und Mut. Dann machst du ganz automatisch, was notwendig ist, um dein Ziel zu erreichen.

Entschlossenes Handeln bedeutet, eine konsequente, engagierte, vielleicht auch mutige Entscheidung zu treffen und den Fokus darauf zu halten.

Mit Beharrlichkeit kannst du alles erreichen.

Ohne sind Frustration und Enttäuschung geradezu vorprogrammiert. Deine Bereitschaft, die notwendigen ersten Schritte zu gehen, ungeachtet deiner Angst ins Handeln zu kommen, bildet das Fundament deines Mutes.

Und Mut ist DER Nährboden, auf dem deine Entschlossenheit wächst.

Das Gefühl, etwas geschafft zu haben oder an etwas gescheitert zu sein, hängt davon ab, wie stark deine emotionale Entschlossenheit entwickelt ist.

Du solltest dich bei aller Beharrlichkeit aber vergewissern, daß du imstande bist, deine eigenen Verhaltensmuster zu unterbrechen und deine Problemlösungsmethoden zu ändern.

Warum willst du mit dem Kopf durch die Wand, wenn du einfach nur eine Spur nach links blicken musst, um eine Tür zu finden?

Hier hilft der Blick von außen durch einen Coach oder Mentor der dir neue Wege bewusst macht, die du im Augenblick selbst nicht siehst.

 

 

Flexibilität

Eine Haltung, die du dir bewahren solltest. Sie ist die Fähigkeit deine Problemlösungsmethoden zu ändern und dadurch erfolgreich zu werden.

Durch alles, was du bisher als negative Emotionen bezeichnet hast, werden dir Botschaften gesendet. Sie bedeuten, dass du in deinem Leben etwas anpassen musst!

Wenn du dich für Flexibilität entscheidest, entscheidest du dich dafür, glücklich zu sein.

Es gibt im Leben immer Situationen, die du nicht beeinflussen kannst. Deine Fähigkeit, flexibel in deinen Prinzipien zu sein, in der Bedeutung, die du den Dingen gibst, und in deinen Verhalten, entscheidet über deinen langfristigen Erfolg oder Misserfolg. Und auch über den Grad deiner persönlichen Zufriedenheit und Lebensfreude.

Ein Baum, der sich biegt, übersteht unbeschadet einen Sturm. Während ein starres Tor irgendwann aus den Angeln gehoben wird. (bei mir stürmt es gerade vor der Türe 😉)

 

 

Verbundenheit

Wir Menschen sind soziale Wesen und Verbindungen zu anderen sehr wichtig. Wer sich dem entzieht, wird immer frustrierter, vereinsamt und wird krank.

Ich tausche mich über meine Ideen und Projekte auch mit meiner Mastermind und mit meiner Business-Mentorin aus. Genauso wichtig ist auch die eigene Familie, die Halt gibt und auch mal motzt, wenn ich wieder zu lange am PC.

Und wenn mir das Leben mal wieder Stolpersteine oder Hindernisse in den Weg stellt und negative Gefühle hochkommen, dann sage ich mir inzwischen:

„Wer weiß, für was es gut ist!“

Denn es gibt für alles was passiert in unserem Leben einen Sinn. Auch wenn wir den genau in dem Moment nicht erkennen oder nicht sehen wollen.

Was war dein letzter Stolperstein, der dir in den Weg gelegt wurde?

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die sich selbst und ihre Träume wieder finden und verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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Introvertiert mit Stil – Aber klar doch!

 

Im Mai 2019 hat Imageberaterin Sophie B. Krüger bei mir angefragt, ob ich für ein Interview zur Verfügung stehe.

Kleinhenz Coaching

 

Wir hatten uns einige Wochen zuvor kennen gelernt und gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Kein Wunder. Schließlich sind wir beide leise, also introvertierte Frauen.

Sophie ist als Imageberaterin in Berlin tätig und unterstützt Frauen dabei ihren eigenen Kleiderstil zu finden und dadurch ihre Persönlichkeit zu unterstreichen.

Gerade wir leisen Frauen halten uns ja, was Kleidung angeht, meist sehr zurück und verstecken uns oft auch dahinter. Machen uns kleiner als wir sind und unscheinbar.

Sie wollte wissen, wie Introversion und Kleidung zusammenhängt und was meine Kundinnen dazu sagen.

Hier geht’s zum Interview.

 

 

Brigitte Kleinhenz Coaching 12 Erfolg

Lerne die 12 Erfolgsstrategien kennen, mit der die Zusammenarbeit in der heutigen, agilen Arbeitswelt für Dich zum Kinderspiel wird, gerade wenn Du eher eine leise Mitarbeiterin bist.

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die sich selbst und ihre Träume wieder finden und verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.
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