15 Top-Tipps zur Vorbereitung deines Wiedereinstiegs in den Beruf

Die eigene Karriere nach der Geburt eines Kindes wieder in Gang zu bringen, ist einerseits aufregend, andererseits aus verschiedenen Gründen überraschend schwierig.

Wenn du als junge Mutter, nach der Geburt deines Kindes, schnell wieder in den Beruf zurückkehren willst, können dir deine Schuldgefühle manchmal einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Und einer reibungslosen Rückkehr in den Beruf gewaltig im Weg stehen.

Diese Schuldgefühle können sogar zweischneidig sein.

Du fühlst dich in deinem Beruf schuldig, weil du dein Baby in die Obhut eines anderen Menschen gegeben hast. Und du fühlst dich Zuhause schuldig, weil du befürchtest, dass dein Arbeitgeber das Gefühl haben könnte, dass du nicht voll bei der Sache bist oder keinen so guten Job mehr machst, wie vor der Geburt deines Kindes.

Eine weitere Herausforderung, der sich viele junge Mütter stellen müssen, ist die Erschöpfung.

Wenn du nachts öfter aufstehen musst, kann das einen großen Einfluss auf deine Konzentration bei der Arbeit haben. Es ist also vollkommen verständlich, dass du dann manchmal nicht ganz bei der Sache bist.

Wenn du als Mutter deine Karriere fortsetzen willst, sobald alle Kinder das Haus verlassen haben, ergibt sich meist eine ganz andere Herausforderung – die des eigenen Vertrauens.

Für viele Frauen hat die lange Zeit außerhalb des Arbeitsplatzes zur Folge, dass sich ihr Selbstvertrauen und das Verständnis für die eigenen Fähigkeiten reduzieren.

Es ist oft schwieriger für sie, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu benennen, nachdem sie sich längere Zeit auf ihre Kinder konzentriert haben.

Hier kommen meine wichtigsten Tipps, wie du nach der Geburt deines Kindes wieder arbeiten kannst, basierend auf dem Feedback und den Ratschlägen meiner wunderbaren Klientinnen. Ich freue mich, wenn du sie nützlich findest.

 

15 Top-Tipps für den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Geburt eines Kindes

 

1. Nimm deine Entscheidung, wieder in den Beruf zurück zu kehren, sehr ernst.

 

Das klingt zunächst banal. Obwohl für viele Mütter die Entscheidung, wieder zu arbeiten, „trivial“ erscheint, ist das bei näherer Betrachtung keine so einfache Option. Überlege dir genau, WARUM du wieder arbeiten willst. Also dem GRUND.

Finanzielle Motive sind oft die Nummer eins. Besonders in der heutigen Zeit, in der die Lebenshaltungskosten und Hypotheken meist auf zwei Einkommen beruhen.

Oder gescheiterte Beziehungen dazu führen, dass Mama keine andere Wahl hat, als wieder zu arbeiten.

Wenn finanzielle Gründe DEIN Hauptgrund für die Rückkehr in den Beruf ist, nimm dir bitte Zeit, um deine Ausgaben zu prüfen. Stelle sicher, dass du unter Berücksichtigung zusätzlicher Kosten wie Kinderbetreuung oder auch den Kauf von Arbeitskleidung und Fahrtkosten in deinen Beruf zurückkehren kannst.

Weitere Gründe, warum sich viele Mütter für die Rückkehr in den Beruf entscheiden, sind Sozialkontakte und Gespräche mit anderen Erwachsenen.

Sie wollen ihr Selbstbewusstsein wieder zurückgewinnen. Sie wollen nicht ständig nur Gespräche führen, die sich um ihr Baby drehen. Oder auch, um eine lange Karrierepause in ihrem Lebenslauf zu vermeiden und das Gefühl der Wertschätzung wieder zu bekommen.

Frag dich also, was DEIN Hauptgrund für die Rückkehr in den Beruf ist. Und prüfe auch, ob es andere oder bessere Möglichkeiten gibt, dasselbe Ziel zu erreichen.

Wenn du dich am Ende für die Rückkehr in deinen Beruf entscheidest, dann mach es – und genieße es!

 

2.      Vermeide dich „schuldig zu fühlen“

 

Deine Entscheidung wieder zu arbeiten, kann dazu führen, dass du für die von dir getroffene Entscheidung beurteilt wirst.

Mütter, die nach der Geburt ihres Babys zügig wieder in den Beruf zurückkehren, sagen mir, dass sie der Meinung sind, dass andere Menschen ihre Entscheidung kritisch sehen.

Sie werden von ihrer Umgebung als „Rabenmutter“ bezeichnet.

Katharina Pommer hat dazu gerade ein sehr inspirierendes Buch veröffentlicht, das ich dir sehr gerne ans Herz lege: „STOP Mom Shaming“ (Affiliate-Link).

Darin beschreibt sie, was sie selbst als Mutter von fünf Kindern erlebt hat. Außerdem hat sie weiter Fälle aus ihrer Praxis als Familientherapeutin integriert und zeigt, mit welchen Gedankenlosigkeiten aber auch Gemeinheiten Mütter konfrontiert werden.

Wenn du deine Entscheidung objektiv getroffen hast, vielleicht mit einem Ansatz wie oben beschrieben, hast du deine Optionen sorgfältig geprüft und eine gute Entscheidung getroffen.

Niemand sollte dich jetzt dazu bringen, etwas anderes zu sagen oder zu denken. Lass das nicht zu.

Wenn dich die Kommentare anderer an der von dir getroffenen Entscheidung zweifeln lässt, ist es möglicherweise an der Zeit, deinen Entscheidungsprozess zu überprüfen, ob es wirklich die richtige Option war.

Das Gespräch mit einem Coach kann dich dabei unterstützen deine Entscheidung von allen Seiten zu betrachten und die für dich richtige Entscheidung zu treffen.

 

3.          Erstelle dir einen Traumjob-Plan

 

Welche deiner Fähigkeiten möchtest du beispielsweise einsetzen? 

  • Wie weit möchtest du pendeln?
  •  In welcher Branche möchtest du arbeiten?
  • Welche Aus- oder Weiterbildung möchtest du machen?

Es kann hilfreich sein, auf Jobs zurückzugreifen, die dir zuvor wirklich Spaß gemacht haben, um so herauszufinden, welche ähnlichen Aufgaben du übernehmen möchtest.

Sobald du dir ein Bild davon gemacht hast, suchst du nach den richtigen Möglichkeiten. Schau dir innerhalb deiner möglichen Pendlerzone an, welche Unternehmen es dort gibt. Besuche Netzwerk-Veranstaltungen in der Branche, in der du arbeiten möchtest. Schau auch auf Google, welche Unternehmen dir gefallen und warum.

 

4.          Schau dir Stellenbeschreibungen an und mach Notizen

 

In den großen Jobportalen wie StepStone oder Monster findest du unzählige Jobbeschreibungen.

Schau nach Beschreibungen, die dich ansprechen. Druck sie dir aus und schau, was dich dort anspricht.

Im Bereich Anforderungen und Verantwortlichkeiten findest du nützliche Informationen, mit denen du deine Unterlagen für die Jobsuche (Anschreiben, Lebenslauf und Xing- oder LinkedIn-Profil) vorbereiten kannst und gleichzeitig herausfindest, ob deine Fähigkeiten Lücken aufweisen.

Wenn ein Job, der dich interessiert, mit einem speziellen SAP-Programm arbeitet und du die Kenntnisse nicht hast, ist es an der Zeit, diese Kenntnisse aufzufrischen.

 

5.          Ziehe einen Karrierewechsel in Betracht

 

Untersuchungen zeigen, dass Mütter, die sich für eine Rückkehr in den Beruf entscheiden, sich häufig bewusst dafür entscheiden in „familienfreundlichere“ Organisationen zu wechseln.

Sie wollen keine Karrieren mit vielen Arbeitsstunden und entsprechend unflexiblen Strukturen.

Alternativ kannst du auch mit anderen Müttern darüber sprechen, wo und wie sie entsprechende Arbeitsmöglichkeiten gefunden haben, die auch zu deinem Lebensstil passt.

Und denke daran, wenn es nicht funktioniert, kannst du immer noch versuchen, stattdessen etwas anders zu suchen.

 

3 Insider-Tipps:

 

Die Jobbörse „Superheldin“, die sich auf familienfreundliche und flexible Jobs spezialisiert hat, verbindet Mütter und Väter mit familienfreundlichen Unternehmen.

Und auch die Plattform „Mutterschafft“ ist eine zielgruppenspezifische Job- und Business-Plattform die Mütter mit Unternehmen verbindet.

Virginia Thrun, von New Work People glaubt, dass durch New Work flexible Arbeitszeitmodelle künftig neu interpretiert und die 9-to-5-Präsenzkultur verdrängen wird. Dadurch ergeben sich für die Unternehmen und auch für die Zielgruppe Career Moms, die trotz Teilzeitwunsch weiterhin Karriere machen wollen, neue Chancen.

Es gibt bereits einige Unternehmen, die das erkannt haben und den Wert von Müttern als Angestellte richtig einordnen und erfolgreich umsetzen, so Virginia.

Sie hat mit ihrem Team eine Datenbank „Momhunting“ aufgesetzt, die zur führenden Datenbank für Career Moms ausgebaut wird, um Unternehmen und Mütter zusammenzubringen.

 

Alle drei Börsen bringen also familienfreundliche Unternehmen und Mütter zusammen. Schau einfach mal vorbei.

 

6.          Erstell dir eine Liste deiner potenziellen Kontakte

 

Vielleicht sagst du, es ist jetzt nicht der beste Zeitpunkt, sich zu vernetzen und jemanden zu erreichen, der dir bei deiner Jobsuche helfen kann. DOCH!

Der richtige Zeitpunkt ist genau JETZT.

Du kannst zumindest versuchen, den Ball ins Rollen zu bringen.

Recherchiere im Bekanntenkreis.

Scanne dein Gehirn und scrolle durch Xing und LinkedIn, um potentielle Kontaktpersonen zu finden.

Erstell dir dazu eine vollständige Liste, priorisiere deine Favoriten und starte mit dem Entwurf von E-Mails zur Kontaktaufnahme.

Aber Achtung! Wenn gerade Ferienzeit ist, solltest du erst einige Tage nach den Ferien deine E-Mail verschicken. Wenn dein Ansprechpartner am ersten Tag nach dem Urlaub mit einem vollen Postfach überschwemmt wird, kann deine Nachricht leichter „unter gehen“.

 

7.          Aktualisiere deinen Lebenslauf

 

Unabhängig davon, ob du direkt nach dem Mutterschutz wieder zur Arbeit gehst oder ob dein Lebenslauf eine längere Pause enthält. Du hast in dieser Zeit IMMER weitere Fähigkeiten erworben.

Klientinnen, mit denen ich zusammengearbeite, haben diese Zeit auf verschiedene Weise angegeben.

Einige haben sich dafür entschieden, ihre Zeit als „Mutter“ als ECHTEN JOB anzugeben. Dabei werden wichtige Erfolge wie erfolgreiche Konfliktlösung, beeindruckende Zeitmanagementfähigkeiten und erstaunliche organisatorische Fähigkeiten hervorgehoben.

Im Sinne von „Ich leite ein kleines, feines Familienunternehmen“.

Anmerkung: Vor vielen Jahren gab es dazu mal einen Werbespot. 😉 Den findest du auch noch auf Youtube.

Arbeite mit einer Freundin oder einem professionellen Coach zusammen, um herauszufinden, welche Fähigkeiten du erworben hast.

Hier sind noch einige weitere Ideen:

Flexibles Denken (Du willst ein Outfit für die Arbeit tragen, aber das Baby hat sich übergeben, also musst du dich jetzt umziehen).

Vorausschauende Planung (Du verlässt das Haus für einen Arbeitstag mit einem Baby und einem Kleinkind, also musst du vorausdenken und die vielen Eventualitäten bedenken!).

Einflussreiche Entscheidungen treffen (Du hast eine Familie mit Teenagern, die du überzeugen musst oder Krisenmanagement betreiben musst!)

 

8.          Aktualisiere deine Online-Präsenz

 

Google dich selbst und überprüfe, wie deine Online-Präsenz für einen potenziellen Arbeitgeber aussieht.

Was sagt dein Profil über dich aus?

Wird den Arbeitgebern dein Profil gefallen?

Lösche alles, was fraglich ist und nutze deine Datenschutzeinstellungen, wenn du leichte Zweifel hast.

 

9.          Aktualisiere dein berufliches Wissen

 

Brauchst du eine Auffrischung deiner beruflichen Fähigkeiten?

Vielleicht solltest du einige Kurse belegen und weitere Erfahrungen sammeln, wenn du eine neue Karriere anstrebst und sicherstellen möchtest, dass du bei der Jobsuche wettbewerbsfähig bleibst.

Unter Punkt 4 hast du dir Stellenbeschreibungen angeschaut, die dich interessieren. Jetzt ist es an der Zeit, dass du Fähigkeiten, die für diese Stellen benötigt werden, auffrischst.

Es gibt Online-Plattformen, die teils kostenlose, teils zu geringen Kosten entsprechende Kurse anbieten.

Schau auf Udemy, Coursera, Lindedin-Learning oder auf Open Learn vorbei, wenn du gleichzeitig deine Sprachkenntnisse in Englisch auffrischen willst.

Ohne technische Fähigkeiten geht es heute nicht mehr. Finde heraus, welche Technologien im Bereich deiner Wahl verwendet werden und suche dir gegebenenfalls einen Kurs dafür.

Stelle sicher, dass deine Fähigkeiten so aktuell wie möglich sind, unabhängig davon, wie lange du nicht mehr angestellt warst.

Überprüfe, ob deine Computerkenntnisse noch Up-to-date sind und erkundige dich an der VHS oder IHK über Kurse zur Erwachsenenbildung. Diese Kurse sind sehr günstig. Finde also heraus, was in deiner Nähe stattfindet und melde dich an!

Wenn du Mitglied einer Berufsorganisation bist, solltest du an einigen Besprechungen teilnehmen, bevor du wieder in den Beruf zurückkehrst.

Damit du mit den neuesten Updates und dem Fachjargon auf deinem Fachgebiet vertraut wirst.

Bei diesen Veranstaltungen kannst du auch neue Leute kennenlernen, die dir bei deiner Jobsuche behilflich sein können.

 

10.       Habe ich die richtige Einstellung für meine Jobsuche?

 

Jede von uns lebt mit den kleinen fiesen Stimmen in unserem Kopf, die uns jeden Tag sagen, wer wir sind, was wir tun können und vor allem was wir nicht können.

Auch wenn diese Geschichten, die wir uns selbst erzählen, meist weit von der Wahrheit entfernt sind, haben sie eine enorme Kraft, unser Leben zu gestalten, wenn du dich dafür entscheidest, ihnen zu folgen.

Wenn du dir also eine Geschichte erzählst, dass du mit deinem Kind zu beschäftigt, du zu unqualifizert oder unerfahren, oder nicht gut genug bist für einen Traumjob, der dich interessiert, dann „klatsch diese Gedanken wortwörtlich an die Wand“.

Wer sagt dir das? Nur du!!!

Ich erlebe es immer wieder, dass gerade Frauen sich selbst herunterziehen und sie erst alles 120%ig beherrschen müssen, bevor sie sich trauen, sich für ihren Traumjob zu bewerben.

Wenn du dir also auch solche Geschichten erzählst, dass du das nicht auf die Reihe bekommst, zu unqualifiziert oder unerfahren bist oder keine Chance hast etwas zu ändern, dann überleg dir, was ein erster kleiner Schritt wäre, um deinem Ziel näher zu kommen und setze ihn HEUTE noch um.

Warum versuchst du nicht einfach, dir eine andere Geschichte zu erzählen und schaust, welche Möglichkeiten sich für dich aufmachen?

Viele andere Mütter haben es getan und es gibt keinen Grund, warum du es nicht auch kannst!!!

 

11.       Wer kann dich unterstützen?

 

Aus irgendeinem Grund haben Frauen Angst, um Hilfe zu bitten.

Sie wollen alles alleine schaffenLeg das ab.

Die gute Nachricht ist, dass das Bitten um Hilfe umso einfach wird, je mehr du es tust.

Und du wirst es oft tun:

Nutze die Gelegenheit und bitte eine ehemalige Kollegin, mit dir einen Kaffee zu trinken.

Bitte eine Freundin, dich bei den E-Mails an potentielle Kontakte zu unterstützen.

Oder rufe deinen alten Chef an und lass dich beraten.

Du wirst sehr überrascht sein, wie hilfsbereit Menschen sind, wenn du mutig genug bist, zu fragen.

 

12.       Such dir einen „Mama-Buddy“

 

Überlege, ob du eine Mutter kennst, die den Wiedereinstieg zurück in den Beruf erfolgreich geschafft hat.

Oft führen vorgeburtliche Kurse und Kleinkindgruppen wie Kinderschwimmen zu neuen Kontakten und Freundschaften.

Frage also nach, ob jemand vor dir den Weg gegangen ist, der seine Tipps und Hinweise (vielleicht sogar seine Kontakte) mit dir teilen möchte.

 

13.       Mache einen Übungslauf

 

Wenn du ein Stellenangebot angenommen und die Kinderbetreuung geregelt hast, übe einige Tage lang die Aufgaben und Verantwortlichkeiten, bis sie zu deiner neuen Routine werden.

Es gibt nichts Schlimmeres, als an deinem ersten Tag gestresst im neuen Job anzukommen, weil dein Kind nicht mit dem Babysitter gehen wollte, die Tagesmutter dich in letzter Minute im Stich gelassen hat oder du nur eine gebügelte Bluse hattest, da dein Baby sich übergeben hat, als du dich verabschiedet hast.

Probiere es ein paar Tage lang aus, um zu testen, ob alles so reibungslos wie möglich läuft – dann kannst du auch wieder in der richtigen Stimmung arbeiten.

 

14.       Soweit wie möglich auslagern

 

Ich stelle immer wieder fest, dass Mütter sich zunächst schwertun, Aufgaben abzugeben.

Immer wieder höre ich von Klientinnen, die ständig darum kämpfen, alles alleine auf die Reihe zu bekommen.

Sie sind dadurch ständig erschöpft.

Wenn du ein kleines Baby hast und in den Beruf zurückkehrst, besteht deine Priorität darin, in deiner „Freizeit“ zu essen und zu schlafen.

Schau dir daher alle Aufgaben an, die du erledigt hast, bevor das Baby auf die Welt kam.

Und dann überlege, ob du es dir leisten kannst, jemanden einzustellen, der dir hilft.

Eine Putzfrau, die einmal die Woche die Wohnung aufräumt, jemanden, der das Bügeln übernimmt.

Wenn dein Budget nicht reicht, vereinbare mit deinem Partner oder mit deiner Familie, was übernommen werden kann.

Erstelle einen Wochenplan für das Abendessen und kaufe nur einmal die Woche ein oder probiere auch Online-Einkaufsmöglichkeiten aus.

Stelle einfach sicher, dass du nicht für alles alleine zuständig bist.

 

15.       Sei realistisch

 

Du wirst es schnell feststellen:

In der realen Welt werden Kinder unerwartet krank

In der realen Welt lassen dich auch mal Kinderbetreuer im Stich

Und in der realen Welt können andere Menschen, die keine Kinder haben, manchmal etwas spitz daherreden und dich ein bisschen ärgern.

Zu Recht oder zu Unrecht kann es manchmal zu Spannungen zwischen dir und anderen kommen.

Es wird immer Kolleg:innen geben, die keine Kinder haben und nicht verstehen, dass Kinder auch mal drei Tage hintereinander krank sein können oder du spät dran bist, weil dein Kleinkind heute partout nicht im Kindergarten bleiben wollte.

Stelle sicher, dass du so weit als möglich ein Sicherheitsnetz hast, wenn Dinge mal nicht klappen. Dazu habe ich noch einige Tipps für dich in meinem Blogartikel: Zur Vereinbarkeit gehört ein ganzes Dorf.

Viele Mütter schließen sich zu einer Clique zusammen und betreuen als Plan B ihre Kinder im Notfall gegenseitig.

 

Zusammenfassung:

1.    Nimm deine Entscheidung, wieder in den Beruf zurück zu kehren, sehr ernst.

2.    Vermeide dich „schuldig zu fühlen“

3.     Erstelle dir einen Traumjob-Plan

4.     Schau dir Stellenbeschreibungen an und mach dir Notizen

5.     Ziehe einen Karrierewechsel in Betracht

6.     Erstell dir eine Liste deiner potenziellen Kontakte

7.     Aktualisiere deinen Lebenslauf

8.     Aktualisiere deine Online-Präsenz

9.     Aktualisiere dein berufliches Wissen

10.   Habe ich die richtige Einstellung für meine Jobsuche?

11.   Wer kann dich unterstützen?

12.   Such dir einen „Mama-Buddy“

13.   Mache einen Übungslauf

14.   Soweit wie möglich auslagern

15.   Sei realistisch

 

 

Hier findest du weitere Kraftquellen, die dich unterstützen.

 

 

 

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

 

Wenn du weitere Tipps hast, nutze gerne die Kommentarfunktion, um andere Frauen dabei zu unterstützen, die nach der Elternzeit wieder in ihren Beruf zurückkehren wollen.

 

Frauen, die nach der Elternzeit beruflich wieder durchstarten möchten und auch sensible, leise Frauen die ihren beruflichen Weg selbstbewusst gehen wollen, gehören zu meinen Kundinnen. Sie wollen Beruf und Familie leicht und entspannt „unter einen Hut bringen“. Gehe DEINEN beruflichen Weg – kinderleicht.

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Endlich der richtige Arbeitgeber?

 

Vor der Rückkehr aus der Elternzeit gibt es so Vieles zu beachten und zu planen. Ein wichtiger Punkt ist die Prüfung der Familienfreundlichkeit deines neuen oder bisheriger Arbeitgebers.

 

Familienfreundlichkeit ist „King“. Die Unterstützung bei der Kinderbetreuung kann eine entscheidende Rolle bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber spielen.

 

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Familienfreundliche Arbeitgeber

Es gibt inzwischen viele Unternehmer, die erkannt haben, dass es aufgrund der Demografie wichtig ist familienfreundliche Arbeitszeiten und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu betreiben. Nicht nur große Unternehmen, auch kleinere Firmen habe schon gute Angebote für Frauen oder Eltern.

 

Wirkungsvolle Lösungen sind gefragt

Flexible Arbeitszeiten sind vielerorts schon Standard. Flexible Arbeitszeiten bedeuten für Mütter höhere Karrierechancen und auch für Väter mehr Familienzeit. Neben Teilzeitmodellen, Gleitzeit, Jahres- bzw. Lebensarbeitszeitkonten ist es auch für Führungskräfte attraktiv in einer 80%-Stelle, also annähernd in Vollzeit zu arbeiten.

Homeoffice setzt sich immer mehr durch. Einige Firmen haben bereits ein Eltern-Kind-Zimmer in der Firma eingerichtet, damit kurzfristige Notfälle überbrückt werden können. Wenn die Tagesmutter morgens anruft und krank ist. Oder die Kita von jetzt auf gleich wegen Läuse geschlossen werden muss.

 

Wertschätzung gegenüber Familien

Familienfreundliche Unternehmen legen ihre Besprechungen bevorzugt auf die Vormittage, wenn die Teilzeitmitarbeiter da sind. Meetings nach 16:00 Uhr sind nicht familienfreundlich.

Die Zeitschrift Eltern kürt gemeinsam mit den Personalmarketing-Spezialisten von TERRITORY Embrace die vorbildlichsten Arbeitgeber Deutschlands.

Und auch die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu hat ein Ranking für die familienfreundlichsten Arbeitgeber in Deutschland.

 

Teste deinen Arbeitgeber

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rückkehrgespräch mit dem Vorgesetzten oder im Vorstellungsgespräch bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber nicht anzusprechen, wäre fatal.

Wenn ein Arbeitgeber deine Expertise sucht, wird er auf deine Wünsche eingehen und die gemeinsam getroffenen Vereinbarungen auch im Arbeitsvertrag festhalten.

Auch hier ist Kommunikation „Gold wert“. Denn wenn du nichts sagst, wirst du mögliche „Steine“ nicht aus dem Weg räumen.

 

Frage gezielt nach:

  • Gibt es Belegplätze für Mitarbeiterkinder in Kindertagesstätten oder bei Tagesmüttern

 

  • Ist eine Kostenübernahme der Kinderbetreuung oder ein Zuschuss möglich

 

  • Werden professionelle Babysitter vermittelt für Dienstreisen oder Abendveranstaltungen des Arbeitgebers

 

  • Gibt es eine Notfallbetreuung oder eine Kooperation mit entsprechenden Dienstleistern

 

  • Ist bezahlter Sonderurlaub für wichtige Familienereignisse möglich

 

  • Wie stehen die Chancen, zumindest zeitweise im Homeoffice zu arbeiten

 

  • Ist es möglich, zusätzlich zu den zehn Kinderkrankentage pro Jahr der gesetzlichen Krankenkasse eine bestimmte Anzahl von Tagen frei gestellt zu werden.

 

 

Es gibt elf weitere Punkte, die du beachten solltest, um deiner Familie gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche, verrate ich dir in meinem Guide.

 

 

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Kennst du die Voraussetzung für einen gelungenen Wiedereinstieg nach der Elternzeit?

 

 

Oskar Wilde sagt: „97% einer erfolgreichen Ehe ist Kommunikation.“

Das gilt ganz besonders, wenn neben zwei Partnern die Bedürfnisse eines Kindes UND zwei Karrieren unter einen Hut gebracht werden wollen.

 

Miteinander ins Gespräch kommen, wenn du beruflich wieder einsteigen willst

Je früher du mit deinen Familienmitgliedern – Partner, Partnerin und je nach Alter auch deine Kinder darüber sprichst, wie du beruflich wieder einsteigen willst, desto besser.

Formuliere deine Wünsche und Erwartungen offen. Deine Familie und dein Partner können keine Gedanken lesen. Nur wenn sie wissen, was in dir vorgeht und welche beruflichen Träume du hast, können sie dich unterstützen.

Mögliche Herausforderungen könnt ihr gemeinsam wahrnehmen und Vereinbarungen finden, mit denen ihr beide leben könnt.

 

Stelle bereits VOR der Schwangerschaft die Weichen für deinen Wiedereinstieg

Jetzt sagst du vielleicht, „WAS? Schon bevor ich schwanger bin?“ JAAA, wenn du es richtig gut machen willst, schon.

Die Haltung und Einstellung von künftigen oder werdenden Vätern haben einen ganz wesentlichen Einfluss darauf, wann du nach der Geburt deines Kindes beruflich einsteigen kannst. UND ob der Wiedereinstieg auch gelingt.

 

Väter sind heute viel eher bereit einen Teil der Erziehungszeit für Kinder zu übernehmen.

Traditionelle Aufgabenteilungen können clever überwunden werden, wenn die Partner das Thema im Vorfeld angehen.

Männer sehen sich zunächst in der Verantwortung für die finanzielle Fürsorge der Familie. Feedback erhalten sie vornehmlich im Beruf. Zuhause erleben sie, dass ihre Partnerin die anfallenden Aufgaben besser und schneller erledigen kann.

 

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Wenn dein Partner nicht mitspielt, wird es mit deinem Wiedereinstieg riskant.

Die Bereitschaft musst du bei deinem Partner rechtzeitig abrufen, also früh ansprechen. Viele werdende Väter wollen beizeiten wissen, wie du dir deine berufliche Zukunft vorstellst. Wenn du dieses Thema nicht ansprichst, nehmen sie an, dass es in der üblichen Rollenverteilung läuft, wie sie es aus ihren eigenen Kindertagen kennen.

 

Vereinbarkeit ist eine Familienaufgabe

  • Welche Vorstellungen hat dein Partner?
  • Was erwartet er?
  • Steckt er noch in alten Rollenkonzepten fest oder will auch er mehr Verantwortung gerade in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses übernehmen?
  • Welche Lösung ist möglich, um reibungslos nach einem Jahr oder später zurück in die Arbeitswelt zu kommen?
  • Wie kann die Betreuung geregelt werden?
  • Welche Wartezeiten gibt es für einen Kita-Platz?
  • Wie sehen eure Vorstellungen in Bezug auf die Arbeitszeit und die Rolle einer guten Mutter aus?
  • Wie könnt ihr euch Einkaufen, Haushalt und Krankheit des Kindes aufteilen?

 

Beziehungen zerbrechen, weil nicht miteinander gesprochen wird

Nicht selten höre ich, dass Partner in alten Rollenklischees feststecken und in der Beziehung nie darüber gesprochen wurde, welche Lebensplanung der jeweils andere Partner hat.

 

Wenn aus zwei Partnern eine kleine Familie wird, gibt es viele Herausforderungen

Katrin hatte gefühlt ihre perfekte Beziehung. Zwei Jahre nach der Hochzeit kam Töchterchen Mara auf die Welt und sie ging für ein Jahr in Elternzeit. Ihr Mann Sven hatte sich in der klassischen Rollenverteilung gut eingefunden, die er aus seiner eigenen Kindheit kannte.

Wenn die Kacke erst am Dampfen ist, wird es für dich schwerer

Als Katrin nach einem Jahr wieder durchstarten wollte, mit Teilzeit während Elternzeit, war gelinde gesagt „Die Kacke am Dampfen“. Sie solle doch bei Mara bleiben, er verdiene ja schließlich genug.

Katrin war verblüfft. Sie wollte den beruflichen Anschluss nicht verpassen. Sie hatte als Wirtschaftsingenieurin Projekte im Einkauf betreut und wollte endlich etwas anderes tun, als Windeln wechseln und mit Müttern am Spielplatz über Zahnen und Kinderkrankheiten sprechen.

Damit die ersten Monate als Familie schön werden, gibt es einiges zu beachten. Katrin und Sven haben die Kurve gekriegt und nehmen sich heute sehr viel mehr Zeit für Gespräche zu zweit.

 

Baue dir ein „Dorf“ auf, das deinen Wiedereinstieg unterstützt. Ein funktionierendes Netzwerk ist hier „GOLD wert“.

 

Existenzsicherung ist nicht mehr nur Thema des Mannes

Die Entscheidung, die eigene Arbeitszeit während der ersten Lebensjahre des Kindes zu reduzieren, fällt Vätern umso leichter, je früher die Partnerin ausdrücklich einen Teil der Verantwortung für das gemeinsame Familieneinkommen übernimmt. Nach einer BMFSFJ-Umfrage verbanden 76% aller Wiedereinsteigerinnen mit ihrer Berufstätigkeit auch die „Existenzsicherung der Familie“.

 

Es ist wichtig von Anfang an in einer Beziehung offen miteinander zu sprechen.

 

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Omas Rat – und die muss es wissen

Als ich meine Oma bei der Diamantenen Hochzeit (60 Jahre verheiratet) gefragt habe, was das Geheimnis ihrer Ehe ist, meinte sie „Miteinander reden, auch wenn du ihn manchmal auf den Mond schießen könntest. Und NIE mit Ärger ins Bett gehen. Das Thema muss vorher geklärt werden.“

Wenn du deinen Wiedereinstieg in den Beruf strategisch angehen willst: Spreche frühzeitig mit deinem Partner, wie eure gemeinsame Lebensplanung aussieht. Prüft, ob und wie ihr sie gemeinsam matchen könnt.

 

 

Sprich frühzeitig mit deinem Arbeitgeber über deine Vorstellungen wie Homeoffice, Arbeitszeitreduzierung etc.

 

 

Du siehst, Kommunikation ist das A & O!

11 weitere Punkte, die du beachten solltest, um dir und deiner Familie gerecht zu werden und erfolgreich in den Job zurück zu kehren, verrate ich dir in meinem Guide:

 

 

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10 Tipps, wie dich dein „Dorf“ beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützen kann

 

 

Vor einigen Tagen sagte Anne, Bloggerin und Mutter von vier Kindern zu mir: „Zur Vereinbarkeit gehört ein ganzes Dorf.“

Zunächst war ich verdutzt. Aber sie hat recht und wer kann das nicht besser nachvollziehen als sie, bei vier Kindern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist IMMER ein Gemeinschaftsprojekt.

 

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“

Sagt ein afrikanisches Sprichwort. Durch Studium und Berufstätigkeit stehen die gewachsenen sozialen Beziehungen und oftmals auch Eltern oder Oma und Opa nicht in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Wenn sie auch nur ein oder zwei Stunden entfernt wohnen, funktioniert ein kurzfristiges Babysitten nicht mehr.

 

Kreative Alternativen sind wichtig

Bau dir rechtzeitig ein privates, auch nachbarschaftliches Unterstützernetzwerk auf. Schau‘ dir an, wie viele Familien mit Kindern du in deiner unmittelbaren Nachbarschaft kennst. Tausch dich aus, welche Absprachen haben sie mit anderen Müttern zur gegenseitigen Unterstützung bei der Kinderbetreuung getroffen. Gemeinsam sind wir stärker. UND gegenseitige Unterstützung macht uns Menschen auch noch glücklicher.


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Bau dir ein solides Netzwerk auf

Und damit meine ich kein Social Media Netzwerk – sondern eines in Real Life. Denn echte Freunde unterstützen sich, wenn mal Not am Mann ist.

 

10 Tipps die du ausprobieren solltest:

 

  • Frag bei deinem Arbeitgeber nach, welche Unterstützungsangebote er bietet

 

  • Nutze Kontakte zu deinen Kolleginnen, die gerade schwanger sind. Vielleicht habt ihr künftig die Möglichkeit, euch gegenseitig zu unterstützen.

 

  • Nutze eine ausgefeilte Schichtplanung, mit der ihr als Kolleginnen eure Kinder gegenseitig betreuen könnt.

 

 

  • Halte Kontakt zu anderen Kindergarten-Müttern, damit ihr euch gegenseitig unter die Arme greifen könnt.

 

  • Schau, wo es Kinder in deiner Nachbarschaft gibt und tausche dich mit deren Mütter aus. Vielleicht ergibt sich mal die Möglichkeit, dass ihr euch gegenseitig unterstützen könnt.

 

  • Vielleicht kommt ein Au-Pair für dich in Frage

 

 

  • Gönn dir für eine gemeinsame Zeit mit deinem Partner einen Babysitter

 

 

Jetzt bin ich neugierig. Hast du ein gut ausgebautes Netzwerk, das dich auffängt, wenn es mal zwickt? Auf wen kannst du zurückgreifen? Schreib mir gerne in den Kommentar.

 

Hier gibt es elf weitere Punkte, die du beachten solltest, um deiner Familie gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren.

Welche, verrate ich dir in meinem Guide.

 

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Interview mit Sophie B. Krüger: 7 Dinge die ich gelernt habe

 

Was hat der Wiedereinstieg in den Beruf mit Stil zu tun. 🤔 Mehr als du vielleicht vermutest.

Mein heutiger Interviewgast ist Sophie B. Krüger:

Sophie hat ein eigenes Unternehmen und ist Imageberaterin in Berlin. Außerdem ist sie Mutter von zwei ganz entzückenden Kindern, einer Tochter (*2011) und einem Sohn (*2014).

Mit ihr habe ich darüber gesprochen, wie du als Mutter im Beruf nicht als „Mutter“ abgestempelt wirst, sondern mit Stil erfolgreich in deinen Beruf zurückkehrst und dich rundum wohl fühlst.

 

Liebe Sophie, wie bist du zum Thema Imageberatung gekommen? Und warum hast du dir gerade diesen Beruf ausgesucht?

Ursprünglich habe ich Kostümbild an der UDK in Berlin studiert (Anmerkung: Universität der Künste Berlin ist die größte Kunsthochschule Europas).

Um noch ein besseres Verständnis für den menschlichen Körper zu entwickeln und welche Farben & Schnitte nicht nur die Rolle des Schauspielers, sondern auch in selbst unterstützen, habe ich noch eine Ausbildung zur Image-Beraterin draufgelegt.

Was ich dort an Informationen auch für und über mich mitnehmen konnte, hat mich sehr bewegt. Schnell kam mein Entschluss, dass ich noch viel mehr bewegen und mitgeben kann. Ich unterstütze andere Frauen dabei, ihre Persönlichkeit unter anderem durch ihre Kleidung auszudrücken. Und sich dadurch mit sich und ihrem Körper wohl zu fühlen.

 

Wie läuft eine Imageberatung mit dir ab?

In der Regel kommen die Klientinnen zu mir in mein Büro in Berlin. Im Rahmen der dreieinhalb stündigen Beratung zeige ich ihnen, welche Farben Ihnen am besten stehen. Wie sie im Hand umdrehen ein müheloses Tages Make-up auflegen, das sie frisch und kompetent wirken lässt und bei dem sie sich immer noch selbst im Spiegel erkennen.

Teil drei der Beratung widmet sich der Figur: Welche Schnitte, Muster und Materialien unterstreichen die Proportionen am besten und mit welchen “Outfit -Formeln“ (Kleidungskombinationen abgestimmt auf den Figur-Typ) können sie sich rundum wohl und sicher fühlen und von ihrer besten Seite zeigen.

 

Wow, das hört sich sehr interessant an.

Welche fünf Teile sollte ich denn unbedingt in meinem Kleiderschrank haben, wenn ich beruflich gut angezogen sein möchte?

Das lässt sich allgemein leider überhaupt nicht verallgemeinern, auch wenn man in Blogs und Zeitungsartikeln oder Büchern immer wieder Listen mit den so genannten „must haves“ finden kann.

Es können beispielsweise Kleidungsstücke oder Accessoires, die sich sehr vielseitig kombinieren lassen, sein. Die der Trägerin ein gutes Gefühl geben oder zu einen gewissen Wiedererkennungswert für sie beitragen.

 

Was rätst du kleineren Frauen anzuziehen und welche Kleidung sollten sie meiden?

Kleinere Frauen sollten zu viele Unterbrechungen in ihrem Outfit vermeiden.

Colorblocking zum Beispiel, also diverse Farbenunterbrechungen innerhalb eines Outfits, auch wenn es zeitweise durchaus angesagt ist.

Vorteilhafter ist es für Petites, sich von oben nach unten dunkler zu kleiden, weil Farben auch optisch ein Gewicht haben.

Dabei wirken die dunklen schwerer und können dich regelrecht kleiner drücken, wenn sie im Oberkörperbereich eingesetzt werden.

Es ist demnach vorteilhafter, sich durch dunklere Farben in Schuhen und Hosen nach unten hin zu erden und dann in Richtung Gesicht immer heller und farbiger zu werden.

Hilfreich ist es außerdem, auf Längsbetonungen im Outfit zu achten, zum Beispiel den Fuß in die Streckung des Körpers mit einzubeziehen.

Das geht natürlich am leichtesten durch einen dezenten Absatz, schmale, längliche Schuhform, schmale Hosen, vertikale Streifen oder Nähte, lange Ketten und V-Ausschnitte und natürlich Einteiler wie Kleider oder Jumpsuits.

 

Ich glaub‘, da muss ich mal meinen Kleiderschrank ausmisten. Hast du eine Idee, wieso es mir so schwer fällt, Klamotten auszurangieren?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Möglicherweise kannst du nicht genau einschätzen, welche Schnitte und Farben dir gut stehen und bist unsicher, welche Sachen du wirklich guten Gewissens aussortieren kannst. Ganz besonders, wenn eine gewisse finanzielle Investitionen in den Teilen steckt.

Selbst wenn du das Kleidungsstück bisher nicht oder wenig getragen hast.

Andere häufige Gründe sind auch eine emotionale Verbindung zu dem Kleidungsstück, weil du es in einer schönen Situation getragen hast oder von einem lieben Menschen geschenkt bekommen hast.

Häufig wird auch Kleidung gehortet, die mittlerweile zu klein geworden ist, aber wir möchten die Hoffnung nicht aufgeben, dort irgendwann noch mal rein zu passen.

 

Hach, jetzt hast du mich erwischt. 🙈

Ich habe auch noch ein Kleid im Schrank hängen, das mir spontan gefallen hatte, ich aber nur einmal getragen habe.


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Welchen Spontankauf hast du zuletzt gemacht? 

Ein langes Sommerkleid von COS.

Ist schon eine Weile her und zeigt, dass ich in der Regel wenig und sehr bewusst kaufen. Ich bin Spontankäufen gegenüber aber gar nicht abgeneigt. Manchmal sieht man etwas und weiß einfach genau, das ist es.

Die Chance, dass der neue Liebling auch wirklich zum Einsatz kommt und nicht nur einer Laune entspringt, steigt natürlich, je besser man sich, seinen Stil und die vorhandene Garderobe einschätzen kann.

 

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Hat Kleidung einen Einfluss auf den eigenen Erfolg?

Kann man sich dadurch stärker und selbstbewusster fühlen?

Auf jeden Fall. Wenn du Kleidung trägst, die du liebst und in der du dich rund um wohl fühlst. Die deine körperlichen Vorzüge unterstreicht und authentisch deine Botschaft nach außen trägt, wirkst du sehr vorteilhaft und überzeugend auf andere.

Eine sehr gute Voraussetzung, um das auch zu sein, denn durch das damit gewonnene Selbstbewusstsein trittst du viel präsenter und mutiger auf. Wodurch es dir viel leichter fällt, der Welt zu zeigen, was du drauf hast.

Was gerade bei Frauen, die nach der Elternzeit wieder durchstarten wollen, von Vorteil sein kann. 😉

 

 

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Hey ich bin Brigitte,

Du willst nach deiner Elternzeit wieder arbeiten?

Dann hol dir meine 11 Geheimnisse wie es auch für dich noch leichter geht ...

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Nach dem vielen Homeoffice und Homeschooling in diesem Jahr, hat die eine oder andere Frau möglicherweise einige Pfunde mehr auf den Hüften.

Kann sich eine Frau trotz Übergewicht vorteilhaft anziehen?

Unbedingt. Auch für Frauen, die mehr von sich haben, gibt es Farben, die ihnen persönlich ganz besonders gut stehen.

Außerdem können sie durch den Einsatz von vorteilhaften Schnitten und Materialien dazu beitragen, dass sie sich in ihrer Haut wohl und gut angezogen fühlen.

Natürlich kann man durch welche Tricks und Kniffe auch immer, aus einer Größe 46 keine wahrgenommene Größe 36 machen.

Doch darum geht es ja auch nicht.

Ich – und ganz bestimmt auch jede Menge andere Frauen – finde es total inspirierend und toll, wenn ich Frauen treffe, die keine Model-Maße haben und trotzdem sichtbar Freude an sich und der Auswahl ihrer Kleidung haben.

Dass sie eben nicht in dunklen, zeltartigen Kleidern unterwegs sind, sondern mit Farbe, spannenden Schnitten und mutigen Accessoires spielen.

 

Hast du ein persönliches Markenzeichen? 

Das wird wohl am ehesten mein Haarschnitt sein. Auch wenn ich immer mal wieder denke, es wäre an der Zeit für eine neue Frisur, habe ich bislang keine gefunden, die alle meine Wirbel so gut in Schach hält. Das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern.

 

Was war deine modische Jugendsünde?

Blaugrüne Haare und löchrige, verfärbte Hosen. Eigentlich ganz normal heute, aber meine Eltern waren zu der Zeit zufriedenstellend entsetzt.

 

Aktuell ist das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde. Was ist für dich nachhaltige Kleidung?

In erster Linie ist es natürlich Mode, die ökologisch und ethisch korrekt produziert, gehandelt und verkauft wird.

Zum Glück gibt es mittlerweile davon eine breite Auswahl an Kleidung auch ganz verschiedener Modestile.

Doch meiner Meinung nach ist es nicht nur die Art der Herstellung von Kleidung die Mode nachhaltig macht, sondern auch mein eigener Umgang damit.

Kaufe ich mir jede Saison einen Schrank voll mit der neuesten Kollektion, oder trage ich meine Kleidung möglichst lange und pflege sie entsprechend.

Auch den Kauf von Secondhand-Mode könnte man dazu zählen.

Mit dem Wissen darüber, was einem steht, wie man wirken möchte und welche Art von Kleidung die einzelnen Lebensbereiche (Freizeit, Beruf, Sport, Vereinsleben,…) erfordern.

Es ist durchaus möglich, mit einem sehr überschaubaren Kleiderbestand lange Zeit sehr glücklich zu sein, ohne sich beim morgendlichen Blick in den Spiegel selbst zu langweilen.

 

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Wo findest du einen Ausgleich zu deiner Arbeit? Was macht dich persönlich glücklich?

So richtigen Ausgleich zu meiner Arbeit brauche ich eigentlich nicht, denn ich empfinde meinen Beruf nicht als anstrengend, sondern immer wieder aufs Neue inspirierend.

Es ist einfach toll, mit jeder Kundin neu dazu zu lernen. Für mich ist jeder Tag, an dem ich nichts Neues gelernt hab, ein verlorener.

Neben meinem Durst nach neuem Wissen liebe ich meine täglichen Kurzausflüge in den Wald, kreativ sein mit meinen Kindern und eine gute Tasse Tee.

 

Und was ist für dich das Schönste nach einer Styling-Beratung?

Das Schönste für mich nach oder an einer Styling-Beratung ist, zu erleben, wie die kleinen Häppchen der Selbsterkenntnis das Gesicht der Kundin immer mehr erhellen.

Ich finde es genial, dass ich dazu beitragen kann, so etwas bei ihnen zu bewirken.

Dass sie sich selbst klar wahrnehmen und annehmen können.

Ihre Freude an und auf Farbe zu wecken und daran, sich Schönsein zu erlauben und sich zu zeigen, wie sie sind.

Und natürlich über das entsprechende Feedback, wenn sie mir später mailen, was sich nach der Beratung alles in ihrem Schrank und Leben getan hat. 😊

Huch, Sophie, ich merke grade, Styling-Beratung und Coaching von Frauen in herausfordernden beruflichen und privaten Situationen hat doch sehr viel gemeinsam. Hätte ich nicht gedacht.

Ganz herzlichen Dank an dich, liebe Sophie, ich freue mich, wenn wir uns in Berlin bald mal wiedersehen.

 

7 Dinge, die ich gelernt habe:

  1. Kleine Frau – kein Colorblocking, besser von oben nach unten dunkler kleiden
  2. Längsbetonung im Outfit streckt den Körper
  3. Emotionale Verbindungen zu Kleidungsstücken halten sie lange im Schrank 🙊
  4. Kleidung, die du liebst, lässt dich selbstbewusster sein 💃
  5. Mit den richtigen Schnitten, lassen sich überflüssige Pfunde kaschieren
  6. Der Haarschnitt kann ein persönliches Markenzeichen sein 👩
  7. Mit der passenden Kleidung im Schrank kann Frau lange Zeit sehr glücklich sein

 

Was nimmst du, liebe Leserin, aus diesem Beitrag mit für dich?

Konnten wir dich inspirieren?

Schreib mir gerne einen Kommentar.

 

Frauen, die nach der Elternzeit beruflich wieder durchstarten möchten und sensible, leise Frauen die ihren beruflichen Weg selbstbewusst gehen wollen, gehören zu meinen Kundinnen. Sie wollen Beruf und Familie leicht und entspannt „unter einen Hut bringen“. Gehe DEINEN beruflichen Weg – kinderleicht.
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