Ver­e­na ist eine frisch ver­heiratete intro­vertierte Pro­jek­tlei­t­erin in einem Start-Up-Unternehmen. Beim Mit­tagessen erzählte sie mir, dass es für sie ein­fach­er sei, Kon­flik­te mit ihrer gemis­cht­en Arbeits­gruppe anzuge­hen, als mit ihrem extro­vertierten Ehep­art­ner. Sie erzählte mir, dass sie Angst hat­te, dass sie, wenn sie auf Zehen­spitzen umeinan­der herum­tanzen, wie ihre Eltern enden wür­den, die kaum mehr miteinan­der sprachen und keine glück­liche Ehe hat­ten. “Irgendwelche Tipps?”, fragte sie.

 

Erfahrung lehrt – auch Lebenserfahrung

Ich bin kein Ehe­ex­perte, aber ich habe ein paar Dinge aus der Ehe mit meinem intro­vertierten Ehe­mann Hugo in über 25 gemein­samen Jahren gel­ernt. Das größte Learn­ing? Ich kann ihn nicht ändern. Er wird nie auf und ab sprin­gen, wenn er aufgeregt ist oder mir sagt, dass er mit mir unbe­d­ingt über ein The­ma sprechen möchte.

Ver­mei­de keine Kon­flik­te – ich weiß, Intros sind sehr kon­flik­tscheu und har­moniebedürftig. Durch gelebte Gefüh­le und glühende Reak­tio­nen kön­nen wir Dampf ablassen, oder aber sie führen zu Abnei­gung und Wut. Wenn wir sie nicht zulassen, kön­nen sie später zu größeren Explo­sio­nen führen, die wir im Grunde unseres Herzens gar nicht wollen.

Deshalb sprich über deine Gefüh­le und zwar nicht nur in deinem Kopf son­dern mit Worten laut aus!

Was ich aus genialen Gegen­sätzen gel­ernt habe:

Ich habe nach „genialen Gegen­sätzen“ gesucht, nach intro­vertierten und extro­vertierten Paaren, die dafür sor­gen, dass ihre Beziehun­gen funk­tion­ieren. Wie Michelle und Barack Oba­ma ergänzen sich diese Paare und ler­nen auch, wie sie ihre Dif­feren­zen über­winden und gestärkt auf der anderen Seite auf­tauchen.

Brigitte Kleinhenz Coaching 12 Erfolg

12 Erfol­gsstrate­gien für Intros

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Ger­ade für uns leise Frauen ist die Zusam­me­nar­beit in der heuti­gen, agilen Arbeitswelt eine Her­aus­forderung.

Extrovertierte und Introvertierte unterscheiden sich grundlegend.

Intro­vertierte belastet es, wenn sie mit zu vie­len Men­schen zusam­men sind. Extro­vertierte dage­gen find­en und brauchen die „große Bühne“ und das Ram­p­en­licht und gewin­nen ihre Energie dadurch zurück.

 

Extrovertierte sprechen, um zu denken;
Introvertierte denken, um zu sprechen.

 

Diese Unter­schiede kön­nen manche Paare schon ver­rückt machen. Aber für diejeni­gen, die in der Lage sind, zusam­men­zuar­beit­en, kön­nen die kom­binierten Stärken unglaublich gute Ergeb­nisse erzie­len — solche, die sie alleine niemals erre­ichen kön­nten.

Erfol­gre­iche Gegen­sätze in Beziehun­gen erken­nen ihre Unter­schiede an, indem sie sich gegen­seit­ig her­aus­fordern und trotz­dem akzep­tieren. Sie anerken­nen, dass Entschei­dun­gen auch mal mit Kon­flik­ten ein­herge­hen und dass Kon­flik­te nor­mal, natür­lich und notwendig sind.

Sie wis­sen auch, dass Mei­n­ungsver­schieden­heit­en den Weg zu einem Ergeb­nis eröff­nen. Erfol­gre­iche Gegen­sätze bewirken inno­v­a­tive und kreative Lösun­gen und die Ver­mei­dung von Kon­flik­ten führt zu Span­nun­gen, die diesen Ergeb­nis­sen im Wege ste­hen.

Der Biologe Fran­cis Crick sagte so schön: “Höflichkeit ist Gift für jede gute Zusam­me­nar­beit.”

Intro­vertierte und extro­vertierte Gegen­sätze kön­nen gemein­sam außergewöhn­liche Dinge erschaf­fen, indem sie das Beste aus sich her­aus­holen. Aber sie müssen bere­it sein, „die Kämpfe zu führen“, damit die Welt von den Ergeb­nis­sen ihres Genies prof­i­tiert. Liebende Paare kön­nen das Gle­iche tun.

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Denke an die Energieunterschiede

Akzep­tiere, dass die intro­vertierte Energie deines Part­ners möglicher­weise mit der Zeit ver­loren geht, oder dass dein extro­vertiert­er Kol­lege während eines Kon­flik­ts immer aufgeregter wird. In Kon­flik­ten und Stress übertreiben wir unsere Stärken (sprechen gerne öfter und lauter als Extro­vertierte oder ziehen uns als Intro­vertierte in unser Sch­neck­en­haus zurück).

Wider­ste­he der Ten­denz, deine natür­lichen Merk­male zu ver­stärken. Manch­mal ist eine Auszeit die beste Lösung, um sich neu zu justieren und wieder zusam­men zu kom­men und mit einem klaren Kopf zu starten. Berück­sichtige auch Pausen oder Momente der Ruhe, um eine Lösung zu find­en.

 

Sage ihnen, was du brauchst

Du kannst den Grund­stein für eine klare Kom­mu­nika­tion leg­en, indem du deinen Part­ner genau wis­sen lässt, was du brauchst und kannst dadurch emo­tionale Aus­brüche ver­mei­den. Wenn du in Ruhe zurück­ge­zo­gen arbeit­en möcht­est, sag es ihnen. Oder wenn du deine Gedanken auss­chüt­ten und los wer­den willst, sag es ihnen. Gedanken­le­sen funk­tion­iert hier nicht.

 

Krisen gemeinsam managen

Wenn eine unver­mei­dliche Krise auftritt, steckt eure Köpfe zusam­men und find­et einen Weg da durch. Das bedeutet häu­fig, dass der Part­ner des Paares herange­zo­gen wird, der für das jew­eilige Prob­lem bess­er geeignet ist. Das Her­aus­find­en der logis­chen Lösung kann dessen Stärke sein.

 

Bring einen Dritten ins Spiel

Manch­mal, wenn du in ein­er Sack­gasse steckst, wird keine Diskus­sion mehr funk­tion­ieren. Die beste Maß­nahme, die du dann ergreifen kannst, ist, eine neu­trale Partei, einen objek­tiv­en Außen­seit­er, hinzuzuziehen, um die Span­nun­gen zu über­winden und zu helfen, sich vom Prob­lem zu lösen und einen Win-Win-Weg zu find­en.

In Michelle Oba­mas Buch „Becom­ing“ spricht sie unter anderem auch darüber, wie man als junger Men­sch zur Heirat­s­ther­a­pie geht und wie man seine Kom­mu­nika­tion und Ver­ant­wor­tung mit kleinen Kindern steuert und Kar­riere macht. Das heißt aber nicht unbe­d­ingt, dass das für dich die richtige Lösung ist.

 

Gehen und reden

Ziehe auch in Betra­cht, dein Gespräch außer­halb der eige­nen Woh­nung zu führen. Sozusagen auf neu­tralem Boden. Das Aussprechen dein­er Ideen beim Spazierenge­hen hil­ft Extro­vertierten, Klarheit über den eige­nen Stand­punkt zu gewin­nen. Intro­vertierte wer­den auf das entspan­nte Tem­po reagieren. Du sparst gle­ichzeit­ig Energie, indem du dich nicht darauf konzen­tri­eren musst, was beim Augenkon­takt und beim Hören alles zusät­zlich passiert. Wenn bei­de die Gedanken fließen lassen, indem sie auf­ste­hen und sich bewe­gen, entste­hen neue Ideen und gemein­same Lösun­gen entste­hen viel leichter.

Je höher der Ein­satz in der verzwick­ten Sit­u­a­tion ist, desto wichtiger ist es, dass bei­de als ergeb­nisori­en­tiertes Team oder Paar die Kämpfe auch lösen wollen.

Das Teilen von Wis­sen über intro­vertierte-extro­vertierte Unter­schiede mit deinem Lieb­sten ist kein All­heilmit­tel.

Es führt möglicher­weise nicht zu Auseinan­der­set­zun­gen, bei denen du die Meth­ode „der Abfall­eimer ist voll“ anwen­d­est (meine, übri­gens), aber es kann dir dabei helfen, die sta­tis­che Aufladung, die zwis­chen euch liegt, zu beseit­i­gen.

 

Meine Oma hat mehrfach gesagt:

„Am Abend, wenn du ins Bett gehst, dann niemals mit dem Ärg­er, den es tagsüber zwis­chen dir und deinem Part­ner gegeben hat. Das Prob­lem muss vorher gelöst wer­den.“

Und Oma’s haben ja sooo recht, oder? 😉

Schö­nen Valentin­stag!

 

„Wenn du glücklich sein willst, sei es.“

Leo Tol­stoy

 

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Hal­lo, ich bin Brigitte Klein­henz. Erfol­gs-Coach für leise Frauen 30+ die sich selb­st und ihre Träume wieder find­en und ver­wirk­lichen wollen. Du leb­st JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzi­gar­tigkeit. Gerne unter­stütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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